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Band präsentiert in Bützow neue Lieder : „Keimzeit gehören in den Sommer“

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20 Jahre und kein bisschen leise: Seit 1991 kommen Keimzeit bereits in die Alte Badeanstalt in Bützow und ziehen nach wie vor um die 600 Fans, Musikliebhaber und Einwohner in ihren Bann.

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erstellt am 17.Jul.2011 | 06:52 Uhr

Bützow | 20 Jahre und kein bisschen leise: Seit 1991 kommen Keimzeit bereits in die Alte Badeanstalt in Bützow und ziehen nach wie um die 600 Fans, Musikliebhaber und Einwohner in ihren Bann. Ich habe alle Lieder zu Hause", sagt Sandra Großstück, die die Songs von Anfang an mitsingen konnte.

Dieses Jahr wird die Band um Norbert, Roland (Schlagzeug) und Hartmut Leisegang (Bass), Andreas "Spatz" Sperling (Keyboard) und Rudi Feuerbach (Gitarre) von einer Blaskapelle aus Blechbläsern unterstützt. "Wir haben sie seit vergangenem Jahr wieder dabei und zudem passen sie auch gut zu der Sommerstimmung", sagt Norbert Leisegang, Sänger bei Keimzeit. Doch sie zaubern auch einen Hauch Melancholie, auch Verträumtheit in die milde Stimmung des Abends - beispielsweise nach dem Lied "Kapitel 11".

Bei bekannten Liedern wie" Irrenhaus" und natürlich "Kling Klang" spielten sie auch ältere Lieder wie "Das Schwein" oder "Maggie". Bei letzterem rückten die Konzertbesucher dichter zusammen - sie liegen sich in den Armen oder bewegen sich zu der Melodie. Immer wieder eine Klasse für sich ist das Gitarrenspiel von Rudi Feuerbach: Professionell spielt er auf der Gitarre, entlockt ihr warme, satte Töne.

Doch bevor Keimzeit auf die Bühne kam, stimmte die Band "Nyabinghia" die Besucher auf den Abend ein. "Für uns ist es eine Freude, für sie als Vorband zu spielen", sagt Sänger Senah Gbessaya. Ihnen gefalle der Abend, denn die Leute sind gut drauf, klatschen ziemlich viel. Gute Bedingungen für Keimzeit. Die präsentierten an dem Abend nämlich auch auch brandneue Lieder wie "Streik" oder "Das gute Beispiel". "Wir nehmen im November ein neues Album auf, dass im Frühjahr 2012 erscheinen soll", sagt Norbert Leisegang. Im Vorfeld von Albumaufnahmen spielten sie bei Konzerten des Öfteren neue Songs, um zu testen, wie sie beim Publikum ankamen.

Den Besuchern der Alten Badeanstalt scheinen sie gefallen zu haben: Klatschen und Jubel brandete nach den Songs auf. Auch Silke Moeske zollte den Jungs ihren Beifall. "Ich komme schon seit Jahren mit meinen Freunden nach Bützow, wenn Keimzeit hier spielt", sagt Silke Moeske. Die 45-Jährige mag die Texte der Band. In ihnen sei das Gute, das Schlechte, das Große und das Kleine miteinander verwebt. "Wer kommt schon auf den Titel Primeln und Elefanten?", fragt sie. Für Silke Moeske gehört Keimzeit einfach in den Sommer.

So denken Birgit und Rainer Zessin aus Werle sicherlich auch. "Ich finde besonders die alten Lieder wie ,Natalie gut", sagt Rainer Zessin. Sie besuchen auch deshalb schon seit Jahren die Konzerte, weil dort eine entspannte, schöne Atmosphäre herrsche. Das weiß auch Keimzeit. "Wir haben von Anfang an den besonderen Zauber dieses Ortes gespürt", erzählt Leisegang. Durch den Kontakt zum Musikmanager Jörg Quandt seien sie öfter in Bützow und wissen beispielsweise auch, dass die Alte Badeanstalt eine neue Betreiberin hat. Und dorthin kommt Keimzeit sicherlich auch nächstes Jahr. Denn 2012 feiert die Band ihr 30-Jähriges Bestehen.

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