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Kaufkraft: Prignitz bleibt weiter abgeschlagen

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erstellt am 26.Apr.2011 | 07:12 Uhr

Prignitz | 16 022 Euro hat ein Prignitzer 2011 im Schnitt für den Konsum zur Verfügung. Damit liegt der Landkreis im Bundesvergleich weiterhin weit abgeschlagen auf Rang 383 von 412. Immerhin: In der Vorjahresprognose war es Rang 391, damals hatten die Bürger im Schnitt 15 318 Euro in der Tasche, teilte die GfK Geo Marketing, eine Tochter der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) mit.

Spitzenreiter der 18 Kreise in Brandenburg und zudem in ganz Ostdeutschland ist nach wie vor Potsdam-Mittelmark, wo die Bürger durschnittlich 19 584 Euro für Konsumaus gaben zur Verfügung haben.

Es folgen die Stadt Potsdam (18 986 Euro) und die Landkreise Oberhavel (18 785 Euro), Barnim (18 341 Euro) und Dahme-Spreewald (18 332 Euro). Die Prignitz belegt im Landesvergleich Rang 15.

Positiver Trend setzt sich fort

Die Gesamtsumme der GfK Kaufkraft Deutschland liegt für das Jahr 2011 bei 1,61 Billionen Euro, im Schnitt 19 684 pro Bundesbürger - fast 500 Euro mehr als im Vorjahr. "Die deutsche Wirtschaft ist im Aufschwung. Nach Einschätzung der GfK wird sich die Konjunkturerholung auch 2011 fortsetzen, die Kaufkraftsumme entsprechend um 2,6 Prozent gegenüber 2010 erhöhen", sagt Simone Baecker-Neuchl von der GfK Geomarketing. "Dies ist unter anderem auf die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt und den prognostizierten Zuwachs der Nettolöhne und Rentenzahlungen zurückzuführen."

Trotz einer erwarteten Inflationsrate von 1,7 Prozent und vielerorts zu erwartender Beitragssteigerungen - beispielsweise bei den Krankenkassen - sind die GfK-Experten optimistisch. "Es ist zu erwarten, dass die berechnete Kaufkraftsteigerung für das Jahr 2011 auch real spürbar sein wird, auch wenn nicht alle gleichermaßen davon profitieren", so Baecker-Neuchel.

Bayern Spitzenreiter, neue Länder hinten

An der Spitze des Deutschlandrankings hat sich indes nicht viel verändert. Die drei stärksten Kreise bleiben der Hochtaunuskreis (28 585 Euro), der Kreis Starnberg 28 048) und die Stadt München (27 031). Schlusslicht bleibt der Kreis Uecker-Randow in Mecklenburg-Vorpommern, wo die Bürger nur etwas mehr als die Hälfte dessen zur Verfügung haben, was im Hochtaunuskreis ausgegeben werden kann. Im Ländervergleich steht nach wie vor Bayern mit 21 326 Euro pro Kopf an der Spitze, gefolgt vom Aufsteiger Hamburg und Hessen. Brandenburg ist auf Rang 12 das kaufkraftstärkste Land im Osten.

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