Karavelle-Quartier feiert Richtfest

Letzter Nagel: Investor Chris Zachariasse, Oberbürgermeister Roland Methling und Polier Ronald Laue (v. l.) beim Richtfest.tohi
Letzter Nagel: Investor Chris Zachariasse, Oberbürgermeister Roland Methling und Polier Ronald Laue (v. l.) beim Richtfest.tohi

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16. November 2010, 06:35 Uhr

Rostock | Ende 2011 soll das Karavelle-Quartier auf der Rostocker Holzhalbinsel stehen, gestern ist auf Baufeld 1 Richtfest gefeiert worden. Dort entstehen derzeit 5200 Quadratmeter Büro- und 4600 Quadratmeter Einzelhandelsfläche sowie 130 Seniorenwohnungen und ein Parkhaus mit 400 Stellplätzen. Bis auf wenige Büros ist das Gebäude bereits komplett vermarktet. Unter anderem werden ein Supermarkt, eine Apotheke und ein Drogeriemarkt einziehen. Sie wollen auch die Versorgung des in unmittelbarer Nähe entstehenden Wohngebiets Petriviertel sicherstellen.

Auch auf Baufeld 2 sind die Arbeiten bereits angelaufen. Dort wird nach Abschluss der Gründung nun mit dem Hochbau begonnen. Neben 38 Eigentumswohnungen mit einer Fläche zwischen 60 und 180 Quadratmetern sind hier weitere 1600 Quadratmeter für Einzelhandel und Gastronomie reserviert. Insgesamt werden sechs Gebäude auf der Holzhalbinsel errichtet - ein komplett neues Stadtviertel.

"Wir haben mit dem Projekt ein hohes Risiko genommen", sagt Investor Chris Zachariasse, Gründer der Delta Development Group. Doch trotz der Wirtschaftskrise konnte er sich auf die Unterstützung der Stadt und der Banken verlassen. "Dieses Projekt ruht auf zwei Stichwörtern: Glauben und Vertrauen", sagt Zachariasse, dessen anfängliche Skepsis in Begeisterung umgeschlagen ist.

Daran konnte auch der zurückliegende Winter nichts ändern. "Wir konnten erst mit drei Monaten Verzögerung mit dem Bau beginnen", sagt Polier Ronald Laue. Nach der Grundsteinlegung Anfang Dezember vergangenen Jahres ruhte die Arbeit bis Ende März. Die Verspätung ist mittlerweile aufgeholt. Weitere Schwierigkeit war der morastige Untergrund, der mit einer Pfahlgründung stabilisiert werden musste.

"Rostocks Eingangstor hat sich völlig verändert", sagt Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos). Der Plan dazu sei bereits 15 Jahre alt. Nun solle auch das umliegende Gebiet weiter entwickelt werden.

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