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Lokales

22. September 2017 | 10:21 Uhr

Kaninchen mit Bart oder Maulwurfsfell

vom

svz.de von
erstellt am 10.Okt.2010 | 05:00 Uhr

Friedrichsruhe | Mehr als 310 rassige Kaninchen vom possierlichen Farbenzwerg bis zum sprichwörtlichen Riesen mit dem zehnfachen Startgewicht wurden am Wochenende von 45 Züchtern aus 12 Vereinen der Region zwischen Bad Doberan und Meyenburg in die Wertung geschickt. Dabei war der Rassekaninchenzuchtverein M13 Friedrichsruhe nicht nur zum vierten Mal in seiner gerade dreijährigen Geschichte Gastgeber eines solchen Großereignisses sondern mit 20 Ausstellern auch die stärkste Vertretung.

Besonders anerkennend äußerte sich Ausstellungsleiter Fredo Siegfried über den sechsköpfigen Züchternachwuchs des Friedrichsruher Vereins. Lob gab es auch für die engagierten Helfer aus Lübz und die anderen Mitstreiter.

Landesverbandspreis für "Castor-Rexe" aus Plau am See

Den aus allen Bestwertungen der Preisrichter herausragenden Landesverbandsehrenpreis bekam Horst Haubold aus Plau am See für seine vier Castor-Rexe - eine kurzhaarige Rasse, deren grannenloses Fell sich so streichelzart wie bei einem Maulwurf anfühlt.

Neben traditionellen Zuchtrassen wie Mecklenburger Schecken, Thüringern, den aus England stammenden Holländern oder Neuseeländern, die ursprünglich in den USA beheimatet waren, sorgten vor allem Neulinge mit Bart für Furore. Die noch außer Konkurrenz gezeigten Bartkaninchen von Michael Paetow aus Schwerin fanden auf Anhieb viele Freunde unter den großen und kleinen Besuchern der Ausstellung.

Diese Neuzüchtung aber auch der neu formierte Kreisverband Mecklenburg-Schwerin mit vielen jungen Zuchtfreunden bestärken Ehrenvorsitzenden Hans-Eckard Aßmus in seinem Optimismus, dass dieses Hobby eine Zukunft hat. Kaninchenzucht sei für Jung und Alt geeignet und attraktiv, meinte auch die 31-jährige Beate Letsch aus Parchim. Sie wurde von Schwerins Oberbürgermeisterin als Kreismeisterin der Thüringerzucht geehrt.

Aufgrund des Engagements der einheimischen Züchter, der Gemeinde und der Sponsoren wie der Mecklenburger Landpute aus dem benachbarten Severin, sind gute Voraussetzungen, dass Friedrichsruhe wohl 2011 den allerersten Jugendzüchtertag Mecklenburg-Vorpommerns ausrichten darf.

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