Kunstwerk verschwand Mitte November mitten in Warin : Jugendliche fanden gestohlene Büste

Ernst Lübbert. Noch steht er nicht wieder auf dem Sockel.
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Ernst Lübbert. Noch steht er nicht wieder auf dem Sockel.

Die Büste des Malers Ernst Lübbert ist wieder da. Drei Jugendliche hatten das Kunstwerk aus den 1930er-Jahren, das Mitte November gewaltsam von seinem Sockel gerissen worden war, am Sonnabendnachmittag gefunden.

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28. November 2010, 06:51 Uhr

Warin | Die Büste des Mecklenburger Malers Ernst Lübbert ist wieder da. Drei Jugendliche hatten das einzigartige Kunstwerk aus den 1930er-Jahren, das Mitte November gewaltsam von seinem Sockel in der Straße Am Markt gerissen worden war, am Sonnabendnachmittag gefunden. Die drei hatten hinter dem Amtsgebäude in Warin gespielt und dabei die Büste entdeckt. Wie die Polizei in Wismar mitteilt, ist das Kunstwerk beschädigt.

Warins Bürgermeister Michael Ankermann hatte am Sonnabendabend die Mitteilung erhalten, dass die Büste gefunden wurde. "Sie wird jetzt in der Stadt sicher verwahrt", erklärte er auf SVZ-Anfrage. Ob die Büste selbst wieder aufgestellt wird, sei noch nicht entschieden. "Wir suchen eine Methode, um von der Büste ein Duplikat anfertigen zu können und werden überlegen, ob das Original oder das Duplikat dann aufgestellt werden soll", sagt Ankermann und betont auch, dass dies aber auch eine Kostenfrage sei. Für ihn entscheidend sei jedoch, dass die Büste wieder da ist. Darüber freue er sich sehr.

Ernst Lübbert

Ernst Lübbert, ein bekannter Mecklenburger Maler, wurde 1879 in Warin geboren und verbrachte hier die ersten Jahre seiner Kindheit. 1915, im ersten Weltkrieg, fiel er als 36-Jähriger an der Ostfront.
Das Wariner Lübbert-Denkmal befand sich früher auf dem Bahnhofsvorplatz, steht aber seit einigen Jahrzehnten in der Straße Am Markt.

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