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Lokales

18. Dezember 2017 | 06:09 Uhr

Jugend musiziert auf höchstem Niveau

vom

svz.de von
erstellt am 25.Mai.2010 | 07:15 Uhr

Lübeck/Schwerin | Die Schweriner Musikschüler Esra Schreier und Sebastian Lange haben sich beim derzeit in Lübeck stattfindenden Bundesfinale des Wettbewerbs "Jugend musiziert" einen hervorragenden zweiten Preis erspielt. "Ein Superergebnis für die Beiden, meine Anerkennung", lobte Volker Ahmels, Landesvorsitzender des Wettbewerbs und Direktor des Konservatoriums. "Und auch die anderen Schweriner Finalteilnehmer, die bereits ihre Wertungsvorspiele hatten, haben hohe Leistungen gezeigt und wurden mit sehr guten Prädikaten bewertet", fasste Ahmels als Zwischenbericht zusammen. Denn der Wettbewerb läuft noch bis Donnerstag. Insgesamt 17 Musikschüler aus der Landeshauptstadt hatten sich für das Bundesfinale qualifiziert, drei von ihnen sogar in gleich zwei Wertungskategorien.

"Die Messlatte hängt unglaublich hoch, hier musiziert Jugend wirklich auf höchstem Niveau", schildert Ahmels, der als Jury-Vorsitzender selbst direkt am Geschehen beteiligt ist, seine Wettbewerbseindrücke. Bewundernswert sei auch das Engagement der jungen Musiker, die oft stundenlang nach ihren Vorspielen noch auf den Abschluss der Wertungen warten würden, um an den anschließenden persönlichen Gesprächen mit der Jury teilnehmen zu können und sich wichtige Hinweise von den besonders erfahrenen Musikpädagogen zu holen.

"Logistisch ist das Bundesfinale mit mehr als 2000 Teilnehmern hier in Lübeck hervorragend vorbereitet, die jungen Musiker können unter sehr guten Bedingungen musizieren und miteinander kommunizieren", erläutert der Vorsitzende des Landesausschusses von Mecklenburg-Vorpommern. Wie wichtig diese Kontakte sind, spiegele sich übrigens auch in der Schweriner Delegation wider. In den Duo- und Ensemblewertungen gingen oftmals Paare oder Gruppen an den Start, die in unterschiedlichen Musikschule ihre Ausbildung erhalten - so wie das Silber-Duo Esra Schreier und Sebastian Lange. Die junge Pianistin lernt am Konservatorium, der Saxofonist wird in der Kunst- und Musikschule Ataraxia unterrichtet.

"Das zeichnet das Schweriner Musikleben aus, so stellen wir uns Nachwuchsförderung vor", sagt Ataraxia-Sprecherin Beate Breustedt. "Die jungen Leute kennen sich durch die vielfältigen öffentlichen Auftritte in der Stadt und nutzen die freundschaftliche Atmosphäre für ihre Arbeit."

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