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Jetzt doch: Platz vor dem Stadttor wird umgeplant

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erstellt am 14.Apr.2011 | 08:44 Uhr

Stadtmitte | Die umstrittenen Pläne zur Neugestaltung der Kröpeliner-Tor-Vorfläche werden noch einmal überarbeitet. Das hat die Bürgerschaft bei ihrer Sitzung am Mittwochabend beschlossen. "In den neuen Entwurf werden Anregungen aus der Bevölkerung mit aufgenommen", sagt Bau- und Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne). Eines steht allerdings schon jetzt fest: Der John-Brinckman-Brunnen wird nicht Teil des Ensembles vor dem Stadttor sein. Nach dem Willen der Bürgerschaft soll er in Brinckmansdorf bleiben. Sie lehnte den Vorschlag der CDU ab, nach dem das Wasserspiel zurück in die Nähe seines historischen Standorts gebracht werden sollte.

Am ersten Entwurf zur Sanierung des Kröpeliner-Tor-Vorplatzes hatte es heftige Kritik gegeben. Vor allem in den Ortsbeiräten Kröpeliner-Tor-Vorstadt und Stadtmitte entzündeten sich hitzige Debatten. Ortsbeiratsmitglieder und Anwohner kritisierten eine geplante Mauer in Richtung Nordwesten und Stahlbeton-Tore, die die historische Stadtmauer weiterführen sollten. Besonders heftige Kritik hagelte es aber wegen der geplanten Baumfällungen. Protestaktionen zum Erhalt der Bäume folgten.

Als Reaktion auf den Widerstand gegen die Pläne sowie gegen andere Bauprojekte, bei denen Bäume weichen sollen, plant die Stadt für den Herbst ein Baumforum. Das erklärte der Bau- und Umweltsenator gestern, als er zum Tag des Baumes auf der Freifläche vor dem Kröpeliner Tor Center einen Baum pflanzte. Bei dem städtischen Forum soll nach seinen Angaben umfassend über Rostocks gesamten Baumbestand, dessen Gesundheitszustand und Entwicklungsmöglichkeiten informiert und diskutiert werden.

Die NNN bieten schon etwas früher die Möglichkeit zur Diskussion - und zwar speziell zum Thema "Umgestaltung der Fläche vor dem Kröpeliner Tor". Die Veranstaltung am 28. April im Penta Hotel organisieren wir gemeinsam mit dem Verschönerungsverein. Interessierte Rostocker sind eingeladen, mitzudiskutieren.

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