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Großkreis wird extrem kritisch gesehen : Jäger im Kreis bleiben lieber unter sich

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Es sind nicht nur die Feuerwehrleute, die enorme Probleme mit dem ab September drohenden Großkreis haben. Fast noch ablehnender ist die Haltung zu dem politischen Projekt unter den Jägern im Landkreis Ludwigslust.

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erstellt am 30.Mär.2011 | 08:43 Uhr

Ludwigslust | Es sind beileibe nicht nur die Feuerwehrleute, die enorme Probleme mit dem ab September drohenden Großkreis haben. Fast noch ablehnender ist die Haltung zu dem politischen Projekt unter den Jägern im Landkreis Ludwigslust. Eigentlich hätte der Kreisverband in diesen Tagen sich turnusgemäß neu aufstellen müssen. Doch das ist um ein Jahr verschoben worden. Ansonsten hätte der Rückzug des kompletten Vorstandes gedroht. Kreischef Wilfried Röpert hatte schon bei der letzten Wahl erklärt, eigentlich nicht wieder antreten zu wollen. Röpert ist zugleich auch noch Vize-Landeschef der Jäger. Dazu weiß niemand, wie die künftige Struktur in dem Riesenkreis aussehen könnte. Mit Parchim und Ludwigslust müssen sich nämlich die mitgliederstärksten Kreisverbände des Landes zusammenraufen. Allein die Ludwigsluster vereinen in ihren Reihen 1167 Mitglieder, die in 17 Hegeringen organisiert sind. Schon der jetzige Kreisverband ist nach dem Geschmack vieler Grünröcke zu groß und mit vernünftigem Aufwand kaum zusammenzuhalten. Ein Problem für sich ist die Wildschadensausgleichskasse.

Laut Gesetz darf es bisher nur eine derartige Kasse im Kreis geben. Kommt es zur Vereinigung, müssten die Jäger im Kreis Ludwigslust mit deutlich höheren Zahlungen rechnen. Das Thema Gebietsreform steht bei der Delegiertenkonferenz am 15. April in Ludwigslust ganz oben auf der Tagesordnung. Bisherige Meinung in den meisten Hegeringen: Wir bleiben lieber unter uns.

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