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Schwerin: Bis Ende des Jahres knapp 9,8 Millionen Euro investiert : Investition in die Zukunft

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Der Bund hat die erste in Schwerin umgesetzte Baumaßnahme des Zukunftsinvestitionsprogramms geprüft und bestätigt. Es handelt sich dabei um die Erneuerung der Kunststoffflächen im Stadion Lambrechtsgrund.

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erstellt am 07.Jan.2011 | 07:58 Uhr

Schwerin | Fast zehn Millionen Euro aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm der Bundesregierung werden bis zum Jahresende in verschiedene Bauvorhaben im Bildungs- und Verkehrsbereich geflossen sein. Damit profitiert auch in diesem Jahr die regionale Baubranche von dem Geld aus Berlin, das in den jeweiligen Projekten durch Mittel des Landes und einen städtischen Eigenanteil ergänzt wird.

Bis Ende Juli soll die Sanierung der Grundschule Mueßer Berg abgeschlossen sein. Mit der Maßnahme setzt die Stadt auch Einsparungen im energetischen Bereich um. Hauptaufgabe bei der Sanierung ist aber die Umgestaltung des Gebäudes. Entsprechend des städtischen Schulentwicklungsplanes wird das Raumprogramm der Grundschule der Dreizügigkeit angepasst. Parallel zieht mit Beginn des nächsten Schuljahres der Hort aus zwei Kitas in die Grundschule. 4,22 Millionen Euro sind für die Sanierung veranschlagt. Der städtische Eigenanteil liegt bei 633 000 Euro.

Bereits abgeschlossen ist die Erneuerung der Kunststoffflächen im Stadion Lambrechtsgrund. 350 000 Euro sind in das Projekt geflossen. Eine ähnliche Summe - knapp 380 000 Euro - fließt in die Erneuerung von Schulhofflächen. Witterungsbedingt konnte das Spielschiff auf dem Hof des Förderzentrums für Körperbehinderte in der Ratzeburger Straße nicht wie geplant noch im November aufgestellt werden. Das wird in diesem Jahr nachgeholt.

Der erste Bauabschnitt des neu gestalteten Schulhofes der Fritz-Reuter-Schule ist bereits im vergangenen November den Grundschülern übergeben worden. Der vordere Schulhofbereich ist in diesem Jahr an der Reihe.

Die Sanierung der Rasensportflächen in der Weststadt, die vom Goethe-Gymnasium und der John-Brickman-Schule genutzt werden, war lange verschoben worden. Laut Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow ist aber noch Ende vergangenen Jahres der Zuschlag für die Arbeiten erteilt worden, für die 200 000 Euro eingeplant sind und die ebenfalls in diesem Jahr abgeschlossen werden sollen.

Mit 3,5 Millionen Euro ist der Ersatzneubau der Kita in der Eulerstraße das zweitgrößte Projekt im Konjunkturpaket. Mehr als eine halbe Million Euro beträgt hier der Eigenanteil der Stadt. Geplant ist, bereits Ende Mai die Kita fertigzustellen. Derzeit sind die Bauleute beim Innenausbau.

Mehr als 1,1 Millionen Euro aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm fließen in die Erneuerung der Straßenbeleuchtung. Davon verspricht sich die Stadt eine Energieeinsparung von bis zu 20 Prozent. Betroffen sind die Crivitzer Chaussee bis zur Plater Straße, die Ludwigsluster Chaussee von der Einfahrt Nahverkehr bis zum Abzweig Ostorfer Ufer sowie die Straße Am Grünen Tal bis Abzweig Hamburger Allee. Für letztere Maßnahme ist laut Oberbürgermeisterin der Auftrag erteilt. Das Vergabeverfahren für die Ludwigsluster Chaussee sei abgeschlossen, ein erster Abschnitt bereits umgesetzt: die Einspeisung für die Laternen in der Stadionstraße. Der Zuschlag für die Crivitzer Chaussee sei noch Ende vergangenen Jahres erfolgt.

Abgeschlossen ist bereits der Aufbau einer Digitalen Bibliothek. Im April vergangenen Jahres wurde sie in die Arbeitsabläufe der Stadtbibliothek integriert. Das ursprünglich ebenfalls im Konjunkturpaket vorgesehene dynamische Parkleitsystem wird dagegen nicht umgesetzt. Grund: Das Innenministerium akzeptiert die städtischen Nachweise zur Lärm reduzierenden Wirkung nicht. Das dafür eingeplante Geld wird für die Erneuerung der Straßenlaternen eingesetzt.

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