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Lokales

12. Dezember 2017 | 22:47 Uhr

In Hagenow-Heide bleibt das Nadelöhr

vom

svz.de von
erstellt am 16.Aug.2010 | 07:19 Uhr

Hagenow-Heide | Über die Landesstraße 04 passieren täglich hunderte Fahrzeuge auch aus Richtung Ludwigslust die Baustelle des Straßentunnels in Hagenow-Heide, darunter übrigens auch etliche Container-Laster mit polnischem Kennzeichen. Mittlerweile laufen dort seit einem Jahr die umfassenden Sanierungsarbeiten. Anlieger wie Durchfahrende, Radfahrer wie Fußgänger quälen sich seit einem Jahr an der Baustelle vorbei, das nervt inzwischen so manch einen.

Da bei den laufenden Arbeiten im vorigen Jahr schwerwiegende Mängel an der Abdichtung im Fahrbahnbereich festgestellt wurden, musste der Zeitplan neu gestrickt werden. Bei einem Fahrzeugbrand stellten die Bauleute nämlich fest, dass die Fahrbahnabdichtung nicht den Erfordernissen entspricht. Für die Nutzung des Straßentunnels ist eine einwandfreie Abdichtung aber notwendig.

Über den vergangenen Winter war die Baustelle geschlossen, und seit dem Frühjahr widmen sich die Straßenbauer der "grundhaften Instandsetzung des Fahrbahnaufbaus", wie es in Fachkreisen heißt. Für die rechte Straßenseite in Richtung Hagenow sind die Arbeiten fast abgeschlossen, dort begannen die Handwerker gestern mit dem Einbringen der Asphaltschicht. Von März bis Mitte August ist damit sozusagen eine Hälfte der grundhaften Sanierung abgeschlossen. Nach den Worten des zuständigen Dezernenten des Schweriner Straßenbauamtes, Dr. Thorsten Uhlig, wird in der kommenden Woche, eventuell am 26. oder 27. August, der Verkehr auf die dann sanierte Straßenseite umgeschwenkt.

"Danach beginnen dieselben Arbeiten, die bisher durchgeführt wurden, im zweiten Bauabschnitt auf der anderen Straßenseite", betont er mit Hinweis darauf, dass es aus heutiger Sicht gut aussieht, das Vorhaben bis zum Jahresende 2010 abschließen zu können.

Der bestehende Radweg, den gegenwärtig Radfahrer und Fußgänger in sehr eingeschränktem Maße nutzen, wird im Zuge der Sanierung erneuert. Ein Ausbau des Rad- und Gehweges, möglicherweise mit einem geringeren Gefälle, wie es in den vergangenen Monaten im Gespräch war, ist nach den Worten von Dr. Uhlig nicht möglich. Die Kosten haben sich mit dem erweiterten Sanierungsumfang nach oben geschraubt, Zahlen wollte Dr. Uhlig nicht nennen.

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