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Lokales

14. Dezember 2017 | 09:19 Uhr

Petripark : Idylle inmitten der City

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Zwischen Östlicher Altstadt und Warnowufer entsteht fünf Hektar große Grünfläche. Die Fertigstellung ist für 2016 geplant.

svz.de von
erstellt am 21.Sep.2014 | 11:00 Uhr

Idyllisch gelegen schlängelt sich die Warnow entlang des Petriviertels in der Östlichen Altstadt. Vögel zwitschern, ein Kanute beobachtet den Uferbereich, ein paar Meter weiter warten Angler auf ihren großen Fang. Obwohl nur einen Steinwurf vom Stadtzentrum entfernt, sind Besucher der Natur im neu entstehenden Petripark zwischen Östlicher Altstadt und Warnowufer überraschend nahe.

„Während das Gebiet vor zehn, 15 Jahren noch durch Industriebaracken und brach liegende Flächen gekennzeichnet war, entsteht hier nun ein Gebiet mit einzigartigem Charakter in ganz Rostock“, erläutert Stefan Patzer, Sachgebietsleiter für Planung und Neubau beim Amt für Stadtgrün. Ziel sei, die Lebensqualität des neu entstehenden Petriviertels zu erhöhen und südlich der Vorpommernbrücke einen barrierefreien Anlaufpunkt mit Fuß- und Radwegen sowie Spielplätzen zu schaffen. Auch eine Aussichtsplattform mit direktem Blick auf die Warnow ist geplant.

„Hier soll die Warnow für Anwohner und Besucher mitten in der Stadt erlebbar gemacht werden“, schildert Stefan Patzer die Idee hinter dem fünf Hektar großen Petripark. Umfassend informierten er und seine Kollegen deshalb gestern die Mitglieder der Bürgerschaft sowie interessierte Rostocker auf einem Spaziergang durch die Parkanlage, deren Gestaltung bis Ende 2016 abgeschlossen werden soll.

In die vier großen Freiflächen Warnowuferkante, Petrischanze, Brückeninsel und Holzhalbinsel aufgeteilt, erfolgt die Gestaltung der Grünanlagen möglichst naturnah. „Vom Mühlendamm bis zur Holzhalbinsel entsteht ein durchgängiger Weg entlang der Warnow, der sich in die Natur einfügt“, betont Grünamtsleiter Dr. Stefan Neubauer. Nicht verzichtet werden könne dabei jedoch auf die Asphaltierung des Fußweges. „Da wir in diesem Gebiet mit zeitweiliger Überflutung rechnen müssen, kommen wir an dementsprechenden Materialien nicht vorbei“, so Neubauer.

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