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Ab heute verschwindet Ruine am Parchimer Wasserberg : Horrorhaus - Abriss kostet Stadt 40 000 Euro

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Eine Güstrower Spezialfirma hat mit den Vorbereitungsarbeiten für den Abriss der Ruine am Parchimer Wasserberg - bei den Kreisstädtern als "Horrorhaus" bekannt - begonnen. Dutzende Tonnen Kies wurden aufgefahren.

Parchim | Eine Güstrower Spezialfirma hat mit den Vorbereitungsarbeiten für den Abriss der Ruine am Parchimer Wasserberg - bei den Kreisstädtern als "Horrorhaus" bekannt - begonnen. Dutzende Tonnen Kies wurden aufgefahren, die zunächst Straße und Bürgersteig schützen sollen und später als Füllsand dienen. Damit schlägt für den größten Schandfleck der Stadt womöglich die letzte Stunde. "Wir rechnen mit rund 275 Kubikmetern Mauerwerk und etwa 672 Tonnen gemischten Bauabfällen", so Frank Schmidt als zuständiger Fachbereichsleiter der Stadt Parchim. Und es wird für die Kreisstadt teuer. Der Abriss, der heute offiziell beginnt, ist mit rund 40 000 Euro veranschlagt worden. "Das ist bitter, da dafür andere Vorhaben aufgrund der angespannten Haushaltslage zurückgestellt werden müssen", gibt Schmidt zu bedenken. Insgesamt hat die Ruine den Steuerzahlern damit 65 000 Euro gekostet, denn der Landkreis war bei einem früheren Teilabriss bereit mit 25 000 Euro in Vorleistung gegangen, weil der frühere Hauseigentümer, der ehemalige Intendant des Theaters André Hiller, abgetaucht ist.

Bei einer Zwangsversteigerung hatte zunächst ein Hamburger die Ruine ersteigert, sie aber wenige Tage später zu gleichen Konditionen an die Stadt Parchim verkauft. Nun wird wohl bald Gras übers "Horrorhaus" wachsen.

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erstellt am 07.Jun.2011 | 10:15 Uhr

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