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Lokales

22. November 2017 | 23:27 Uhr

Hochbetrieb bei der Weihnachtspost

vom

svz.de von
erstellt am 23.Dez.2009 | 05:44 Uhr

Wittenberge | Hand aufs Herz, wann haben Sie Ihre Weihnachtskarten abgeschickt? Die meisten von uns wohl erst in dieser Woche. Spätestens am vierten Advent greifen wir zum Stift und schreiben unseren Lieben. Am nächsten Tag gehen wir dann zur Post und reihen uns in die Warteschlange vor dem Schalter ein.

Für die Kolleginnen hinter dem Schalter des Wittenberger Finanzcenters der Postbank, wie sich die Postfiliale in der Bahnstraße korrekt nennt, kein Problem. Sie sind den Ansturm vor dem Weihnachtsfest gewöhnt. Ebenso die Tatsache, dass es in dieser Zeit keinen Urlaub gibt, wie in vielen anderen Handels- und Dienstleistungseinrichtungen bis heute Mittag gearbeitet wird.

Die gute Laune verlieren Filialleiterin Gisela Langschwager und ihre Kolleginnen Simone Rathmann, Corinna Braun, Marion Thiel und Sylvia Wiede in dieser stressigen Zeit aber nicht. Egal wie lang die Schlange vor dem Schalter ist, egal wie viele Pakete entgegen zu nehmen und weiterzubefördern zu sind, sie nehmen es gelassen und mit einem Lächeln. "Wir sind alle freundlich, wenn wir uns dazu zwingen müssten, wären wir hier falsch am Platz", bringt es Gisela Langschwager auf den Punkt.

Und hat auch ein großes Kompliment für die Kunden. "Sie sind ebenfalls alle freundlich, auch wenn sie jetzt mal länger warten müssen. Außerdem haben wir dann ja auch ein kleines Leckerli", das zaubere selbst dem Grimmigsten ein Lächeln ins Gesicht. Dennoch, allein mit Lächeln ist die Hochzeit vor dem Fest nicht zu bewältigen, sondern vor allem mit viel zusätzlicher Arbeit. Gut das Dreifache an Paketen geht in dieser Zeit über den Schalter, weiß die Filialleiterin. Bei Briefen und Karten sei es vor allem in den letzten Tagen vor dem Fest das Sechs- bis Achtfache. "Doch unsere Schalter wurden wirklich von schlauen Leuten konzipiert, da bleibt man gut in Bewegung, dreht sich auch mal um, hat zwei Schritte bis zum Paketwagen", beschreibt Gisela Langschwager die Arbeit.

Zu der gehört in der Weihnachtszeit auch der zusätzliche Verkauf von Paketsets, Karten oder Briefmarken. Und Geduld gehört dazu, wenn jemand beispielsweise, endlich an die Reihe gekommen feststellt, dass er vergessen hat, die Paketkarte auszufüllen. "Dann schicken wir ihn natürlich nicht wieder ganz zurück, sondern nehmen ihn gleich wieder ran, wenn er mit dem Ausfüllen fertig ist", erklärt die Filialleiterin.

So richtig kurios verpackte Pakete hat sie noch nicht gesehen. "Aber gerne beraten wir, damit auch alles gut ankommt. Beispielsweise wenn jemand nur Packpapier statt eines Kartons benutzt hat." Und als einmal ein Kunde sein Paket mit einer großen Schleife geschmückt hatte, rieten ihm die Kolleginnen, selbiges doch lieber noch mal in einen Karton zu stecken, damit die Schleife auf dem Postweg nicht aus Versehen abgerissen werde. Ansonsten schwören Gisela Langschwager und ihr Team aber auf die Zuverlässig- und vor allem Pünktlichkeit der Post. Von wegen, bei der ginge es nicht so schnell: Stimme nicht, auch nicht im Weihnachtsstress. "Ich habe ja selbst meine Weihnachtskarten erst am 22. Dezember abgeschickt, weil ich mir sicher bin, dass sie rechtzeitig ankommen", verrät die Filialleiterin. Gesundheit, Glück und ein bisschen Ruhe wünscht sie ihrem Team und den Kunden zu Weihnachten. Dem schließt sich der "Prignitzer" an und schließt darin auch die fleißigen Postboten mit ein, die vor dem Fest ja auch ein Vielfaches an Paketen und Briefen zu befördern haben.

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