Hobby half bei Joker-Frage

Trotz Lampenfieber und Aufregung punktete Günter Zeckert bei dem NDR-Quiz 'Die Leuchte des Nordens' mit seinem Wissen. Reinhard Klawitter (3)
Trotz Lampenfieber und Aufregung punktete Günter Zeckert bei dem NDR-Quiz "Die Leuchte des Nordens" mit seinem Wissen. Reinhard Klawitter (3)

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15. Februar 2010, 05:52 Uhr

Weststadt | Erfahrungsgemäß liegt Mecklenburg-Vorpommern im Quiz um die "Leuchte des Nordens" an letzter Stelle hinter den anderen vier norddeutschen Bundesländern. Diese Tatsache ließ Günter Zeckert kurz zögern. "Jeder Mensch ist ein bisschen eitel, man will sich im Fernsehen ja nicht blamieren", sagt der Schweriner. Er bewarb sich trotzdem bei der NDR-Rateshow mit Carlo von Tiedemann.

Dass seine Bedenken unbegründet waren, bewies Zeckert am Ende seines Auftritts: Er wurde "Leuchte des Nordens" und gewann neben der Trophäe eine neuntägige Reise zu den Azoren, die er im Juni mit seiner Lebensgefährtin antreten wird.

Der Diplom-Ingenieur ist viel im Norden herumgekommen, sein Beruf und sein Hobby, das Kuttersegeln, haben ihn in die meisten größeren Städte und Häfen geführt. So hinterließ Zeckert seine Spuren in Hamburg, Flensburg, Lübeck und Lüneburg - es gibt kaum eine norddeutsche Region, durch die er nicht zumindest schon einmal hindurchgefahren ist.

Auch seine Vorliebe für Reportagen und Dokumentationen hat ihm bei der Be antwortung der Fragen geholfen. Die Joker-Frage, die ihn in Führung brachte, drehte sich um ein weiteres seiner Hobbys, das Kochen: "Da wurde nach dem Namen des Restaurant-Testers gefragt, der im Fernsehen Gaststätten berät. Da mich das Thema interessiert, war ich mir ziemlich sicher, dass es sich um Christian Rach handelt", erzählt Zeckert. Richtig!

Ansonsten ging es um Geschichte, Architektur und norddeutsche Landschaften, alle Kategorien meisterte der Schweriner mit Bravour.

Die Aufregung und Nervosität vor dem Fernsehauftritt überstand Günter Zeckert dank der freundlichen Rundum-Versorgung durch das Fernsehteam: "Man fühlte sich nie allein gelassen oder hilflos, von der Ankunft über die Verpflegung bis zur Maske haben die Mitarbeiter uns super betreut und waren sehr professionell und zuvorkommend." Auch der Moderator selbst, Carlo von Tiedemann, hinterließ einen durchweg sympathischen Eindruck und bemühte sich vor der Sendung, die Stimmung der angespannten Kandidaten mit Witzen und Geplauder aufzulockern.

Als merkwürdig empfand Zeckert allerdings das Willkommen Tiedemanns zur "zweiten Sendung im neuen Jahr" - die Aufzeichnung erfolgte schon im Oktober 2009. "Wir mussten genau aufpassen, was wir erzählen, und sollten uns vorstellen, es wäre schon 2010", erinnert sich Zeckert. "Außerdem wurden wir im Vorfeld gebeten, fünf verschiedene Winter-Outfits mitzubringen, damit wir fünf Kandidaten nicht zufällig dasselbe anhaben und damit die Zuschauer sich nicht wundern, warum wir leichte, herbst liche Kleidung tragen."

Wenn Günter Zeckerts Punktzahl nicht noch von eine m anderen Kandidaten aus Mecklenburg-Vorpommern übertroffen wird, nimmt er am Jahresfinale teil. Dies brachte vor ihm bisher aus Schwerin nur Sabine Heins im Jahre 2006 zustande. Wir drücken die Daumen.

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