Hubschrauber und Feuerwehr suchten vermeintlichen Heißluftballon : "Himmelslaterne" löst Großeinsatz aus

Nach 90-minütiger Suche fanden Patrick und David Kruse (r.)   die 'Himmelslaterne'. FFw Rehna
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Nach 90-minütiger Suche fanden Patrick und David Kruse (r.) die "Himmelslaterne". FFw Rehna

Eine so genannte Himmelslaterne hat Polizei und Feuerwehr in der Nacht zum Mittwoch bei Vitense in Aufregung versetzt. Der kleine Papierballon mit einer brennenden Kerze im Inneren war in einem Rapsfeld niedergegangen.

svz.de von
11. Mai 2011, 07:39 Uhr

Vitense | Eine so genannte Himmelslaterne hat Polizei und Feuerwehr in der Nacht zum Mittwoch bei Vitense in Aufregung versetzt. Der kleine Papierballon mit einer brennenden Kerze im Inneren war in einem Rapsfeld niedergegangen.

Die Polizei war zunächst von einem abgestürzten Ballon ausgegangen und suchte danach - unter anderem mit einem Polizeihubschrauber und einem Rettungswagen. 40 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Zu einem Brand sei es zum Glück nicht gekommen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Brandgefahr, hieß es.

Die Polizei wies ausdrücklich darauf hin, dass die Benutzung von Himmelslaternen in MV verboten ist und mit bis zu 5000 Euro Geldbuße bestraft wird.

Nach SVZ-Informationen soll ein Jäger den Papierballon am Nachthimmel entdeckt und für einen abstürzenden Heißluftballon gehalten haben. Daraufhin wurden unter anderem die Feuerwehren aus Vitense und Rehna alarmiert.

Ausgestattet mit Handlampen machten sich die Feuerwehrleute auf die Suche und wurden etwa 200 Meter von einer Straße entfernt im Rapsfeld fündig. "Wenn die Himmelslaterne in einem Wald niedergegangen wäre, hätte Schlimmeres passieren können", sagte der Rehnaer Wehrführer Henry Wanzenberg nach dem 90-minütigen Einsatz.

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