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Lokales

22. September 2017 | 10:11 Uhr

Hier steppen nicht nur Amerikaner

vom

svz.de von
erstellt am 12.Okt.2010 | 06:13 Uhr

Sternberg | "Hello, again, heute möcht ich dich wiedersehn …" Diese Textzeilen des Songs von Howard Carpendale klangen am Montagnachmittag aus 49 amerikanischen Kehlen und galten 111 Sternberger Schülern der Verbundenen Haupt- und Realschule mit Gymnasium. Und damit begrüßten die amerikanischen Gäste, 49 Studenten im Alter zwischen 19 und 26 Jahren, euphorisch ihre deutschen Freunde in der dortigen Sporthalle. Die Freude war auf beiden Seiten gleichermaßen, denn die Entertainment-Group "Young Americans" - um diese handelt es sich - ist nicht zum ersten Mal hier in Sternberg. Es ist bereits das vierte Mal, dass die Studenten-Künstler-Truppe in den Sternberger Schulen - übrigens den einzigen in Mecklenburg, die eine künstlerische Beziehung zu den Young Americans aufgebaut haben - zum Workshop eingeladen hat. Und hier wird noch bis morgen mit den deutschen tanzbegeisterten Schülern, die sich für das Mitmachen entschieden haben, kräftig geübt und eine bunte Revue aus Gesang und Tanz, Stepdance, Ballett und Gospelmusik auf die Beine gestellt. Das Programm reicht sogar hin bis zu Jazz, Rock, Funk und Soulnummern. Es umfasst die ganze Bandbreite vom Musical bis hin zum Hip-Hop und Modern Dance. Untergebracht sind die amerikanischen Studenten bei Gastfamilien.

Und das Ergebnis der anstrengenden drei Tage kann man heute Abend im Sternberger "Seehotel" hautnah miterleben. Und dass man bei den Studenten etwas lernt, beweist die rege Teilnahme in diesem Jahr: 111 Schüler, die das Ensemble in den Jahren 2001, 2002 und 2005 bereits mehrfach erlebten und hellauf begeistert waren.

Die Young Americans starteten im Jahre 1992 ihre einzigartige pädagogische Initiative, die Music Outreach Tours. Sie zeigen ein außergewöhnliches Können, das auf jahrzehntelanger Erfahrung gründet. Und in das weit gefächerte Programm werden die Schüler aktiv einbezogen. Auch der Dabeler Patrick Glinka ist hellauf begeistert. Er bringt schon einige Erfahrung in Sachen Tanz mit, da er beim Dabeler Karnevals-Club seit einigen Jahren mittanzt. "Die Workshops mit den Amerikanern geben mir sehr viel. Denn hier lernt man vor allem sich richtig und showmäßig zu bewegen. In den Studenten haben wir ganz tolle Lehrer." Patricks Mutti unterrichtet im Tanzatelier "Buratino" ebenfalls jüngere Schüler im Tanzen.

"Wir oder besser die Studenten versuchen mit ihrer Art , unsere Schüler aus der Reserve zu locken und sich selbst zu verwirklichen", erzählte Marion Esche, die Vorsitzende des Schulfördervereins, der Ideengeber und Organisator dieser künstlerischen amerikanisch-deutschen Beziehung ist. "Und das gelingt ihnen hervorragend." Sie fügt an, dass der Gedanke der interkulturellen Begegnung und die Erweiterung der Sprachkompetenz im Englischen eine herausragende Rolle spielen.

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