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Lokales

20. Oktober 2017 | 00:05 Uhr

Heute Trauergottesdienst für Opfer der A 19

vom

svz.de von
erstellt am 12.Apr.2011 | 07:42 Uhr

Rostock | Nach der Massenkarambolage auf der Autobahn 19 bei Rostock am vergangenen Freitag sinkt die Zahl der in den Kliniken liegenden Unfallopfer. Aus dem Rostocker Südstadt-Krankenhaus und dem Güstrower KMG-Klinikum wurden den Angaben zufolge insgesamt fünf Patienten entlassen. Damit liegen in diesen Krankenhäusern sowie in Bad Doberan noch sechs Patienten. Ein Patient in Güstrow, dessen Lage als kritisch galt, sei in eine Spezialklinik verlegt worden. Das Unglück vom Freitag, bei dem in einem Sandsturm südlich von Rostock mehr als 80 Autos ineinandergerast und teilweise in Brand geraten waren, gilt als schwerste Massenkarambolage in Deutschland seit 20 Jahren, 44 Menschen sind in Krankenhäuser gebracht worden, acht Menschen kamen ums Leben.

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) und Innenminister Lorenz Caffier (CDU) werden heute in Rostock beim ökumenischen Trauergottesdienst für die Opfer des Unfalls anwesend sein. Nach Angaben der evangelischen und der katholischen Kirche soll der Gottesdienst in der Marienkirche Raum für Trauer und Klage geben, aber auch Trost zusprechen. Den Angaben zufolge wird für jeden der acht Toten jeweils eine Kerze auf Altarleuchtern brennen. Laut Pastor Tilman Jeremias verfügt die Kirche über rund 800 Sitzplätze.

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