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Lokales

19. Oktober 2017 | 18:38 Uhr

Hasen wagen den Sprung in die Elde

vom

svz.de von
erstellt am 25.Apr.2011 | 06:09 Uhr

Plau am See | Wenn unerschrockene Hasen den Sprung in die Elde wagen, dann kann das nur eines bedeuten: Es ist Zeit für das Osterfackelschwimmen in Plau am See. Was vor zwölf Jahren mit fünf Teilnehmern begann, lockt heute nicht nur zahlreiche Zuschauer, sondern auch dutzende Schwimmer nach Plau.

Rund 50 wagemutige sprangen hier am Wochenende in die Elde. Der jüngste Schwimmer ist gerade mal acht, der älteste 55 Jahre alt. Um beim Osterfackelschwimmen, organisiert vom Team der Plauer Tauchschule um Ralf Baumann, dabei zu sein, haben viele von ihnen eine weite Anreise hinter sich gebracht. Aus Amsterdam, Mainz und Berlin waren sie an die Plauer Elde gekommen, um an dem Spektakel teilzunehmen. Ralf Baumann aber freute vor allem eines: "Es sind ganz viele Kinder dabei. Das ist der Wahnsinn schlechthin." Bei zwölf Grad Wassertemperatur wagten die Schwimmer den Sprung vom Kai, einige sogar ohne wärmenden Neoprenanzug. Dafür hatten sich aber viele passende zum Osterfest verkleidet: Ob mit Hasenohren oder Schmetterlingsflügeln aus Knicklichtern - der Spaß kam bei dem Anblick nicht zu kurz. Nur wärmen konnte auch die Kostümierung nicht. "Keine Angst, das wird gleich wärmer", rief Baumann den Schwimmern zu. Doch die Kälte stellte nicht die einzige Herausforderung dar. "Wir haben heute eine starke Strömung. Das wird nicht so leicht, dagegen an zu schwimmen", erklärte Baumann.

Angefeuert von den zahlreichen Zuschauern beiderseits der Elde legten die Schwimmer dennoch rund 850 Meter zurück. Zum Abschluss durfte auch ein Mini-Feuerwerk auf dem Wasser nicht fehlen: Die Schwimmer ließen Raketen und Knaller in den Abendhimmel aufsteigen. Anschließend war Aufwärmen angesagt: An der Fischerhütte von Familie Block ließen die Schwimmer den Abend ausklingen.

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