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Lokales

23. September 2017 | 06:00 Uhr

Hansestadt will Schnee-Kontrollen verbessern

vom

svz.de von
erstellt am 17.Mär.2011 | 08:14 Uhr

Rostock | Zur Verbesserung von Rostocks Straßen und Gehwegen im Winter will Rostock künftig verstärkt auf Kontrollen setzen. Das ist eines der Ergebnisse der Klausur zum Thema Winterdienst, zu der der Bau- und Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne) gestern Fachleute, Ortsbeiräte und Stadtpolitiker eingeladen hatte. "Vorstellbar sind etwa gemeinsame Kontrollen mit dem Ortsbeirat", sagt Matthäus. Häufig wüssten die Beiräte vor Ort besser bescheid, an welchen Stellen es mit der Räumung nicht klappt, wo Grundstückseigentümer auf ihre Reinigungspflicht hingewiesen werden müssten.

An der etwa zwei Stunden dauernden Beratung nahmen Vertreter der zuständigen Ämter, der Bürgerschaftsfraktionen sowie der Stadtentsorgung und der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) teil. Ins Gespräch kam auch ein gemeinsamer Ordnungsdienst, der neben der Schneeberäumung auch andere Kontrollaufgaben übernimmt. "Wir müssen sehen, ob das ein geeigneter Schritt sein kann, um die Kontrollqualität in Rostock zu verbessern", sagt der Umweltsenator. Im Vergleich mit anderen Städten sei klar geworden, dass für häufigere Kontrollen mehr Personal nötig sei.

Das gestrige Gespräch ergab außerdem, dass es für die Beräumung kleinerer Wege und Plätze noch teilweise an der richtigen Ausrüstung mangelt. "Wir werden deshalb zwei Multicars anschaffen, die mit Kehrbesen oder Schneeschild ausgerüstet werden können", sagt Matthäus. Damit solle in Kreuzungsbereichen und auf kleineren städtischen Wegen für schneefreien Untergund sorgen.

Kaum Kritik gab es am Winterdienst auf dem Hauptstraßennetz. Auch die Prioritätensetzung auf das Beräumen von Behindertenparkplätzen, Taxiständen und Ladezonen hat sich aus Sicht der Verwaltung bezahlt gemacht. Im Straßenwinterdienst der Hansestadt Rostock werden 385 Kilometer Fahrbahn betreut.

Matthäus betont, dass der Dialog zum Thema Winterdienst nach dem gestrigen Gipfel im Rathaus nicht beendet sei. "Der Prozess zur Winterdienstkonzeption läuft weiter", sagt er. Neun Ortsbeiräte haben bereits schriftlich ihrer Verbesserungsvorschläge eingebracht, alle anderen bekommen eine weitere Woche Zeit dazu. Matthäus schließt nicht aus, dass es im nächsten Jahr eine weitere große Runde zum Thema Winterdienst gibt.

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