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Lokales

18. August 2017 | 10:57 Uhr

Hansa zum Topduell nach Offenbach

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Rostock | Nur drei Tage nach dem schwachen Auftritt gegen Wacker Burghausen (1:1), der dennoch zum Sprung auf Platz eins der 3. Fußball-Liga langte, steht für den FC Hansa eine echte Bewährungsprobe bevor. Die Ostseestädter sind heute Abend ab 19 Uhr beim Zweiten Offenbacher Kickers gefordert. "Es erwartet uns eine sehr gute Mannschaft, die als Saisonziel ganz klar den Aufstieg ausgegeben hat. Das wird ein ordentlicher Test für uns", so Hansa-Trainer Peter Vollmann.

Dass die Rostocker derzeit die Spitzenposition einnehmen, betrachtet der 52-Jährige nicht mehr als eine Momentaufnahme: "Natürlich freuen wir uns darüber und wollen auch oben bleiben. Aber ob nun die beiden besten Teams der Liga aufeinander treffen, kann ich nicht sagen. Wenn es beim Rückspiel in Rostock eine ähnliche Konstellation wäre, dann hätte dies schon mehr Aussagekraft. Außerdem richten wir uns jetzt nicht komplett auf die Tabellenführung aus. Wenn wir uns bis zum Ende hin in diesen Plätzen halten könnten, wäre das völlig in Ordnung."

Große Umstellungen plant der Coach nicht. "Wir werden ganz normal mit einer Viererkette, der üblichen Raute im Mittelfeld und zwei Spitzen agieren. In diesem System fühlt sich die Mannschaft wohl und kommt gut damit zurecht. Wir wollen jetzt auch keine Angst aufbauen, weil wir plötzlich nur mit einem Stürmer agieren. Das ist gegen Hoffenheim (0:4 im Pokal - d. Red.) kräftig schief gegangen. Uns muss es einfach im Vergleich zum Spiel gegen Burghausen aber gelingen, dass wir früher zu Ballgewinnen kommen. Wir müssen die Hoheit im Mittelfeld erlangen", sagt Vollmann, der sich aber einige kleinere personelle Änderungen vorbehält. Im Training machte zuletzt Robert Müller mit starken Leistungen auf sich aufmerksam und ist ein ernsthafter Kandidat für die Start-Elf, zumal Youngster Kevin Pannewitz gegen Burghausen einen ganz schwachen Tag erwischte und das 0:1 mit einem katastrophalen Ballverlust praktisch einleitete. "Es gibt zwei Varianten. Entweder verändert man etwas oder gibt der gleichen Mannschaft noch einmal eine Chance. Beides spielt in den Überlegungen natürlich eine Rolle. Aber ganz klar war das Unentschieden gegen Burghausen wie eine gefühlte Niederlage. Das hat die Mannschaft auch so gesehen", sagt Vollmann, der bis kurz vor der Teambesprechung mit seiner Entscheidung warten will.

Für der Fußball-Lehrer wurde einmal mehr deutlich, dass "man nur alles erreichen kann, wenn man auch alles gibt. Dies hat die Truppe beim 1:1 gegen Burghausen gemerkt. Daher hat dieses Spiel auch seine gute Seite, nur müssen wir aus unseren Fehler lernen und sie abstellen."

Die Gastgeber mussten zuletzt aber auch einen Rückschlag einstecken, verloren in Erfurt mit 1:3 und wollen vor eigenem Publikum Wiedergutmachung betreiben. "Wir haben es selbst vermasselt, weil wir unsere Leistung nicht abgerufen haben. Am Sonnabend haben uns die Rostocker an der Spitze abgelöst, wir wollen sie jetzt wieder ablösen", so Offenbachs Trainer Wolfgang Wolf.

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erstellt am 20.Sep.2010 | 09:11 Uhr

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