3. Fußball-Liga : Hansa hat einen Heimkomplex

Für Hansa-Kapitän Sebastian Pelzer steht das Team in der Pflicht, „positive Ergebnisse zu holen und Punkte einzufahren“.
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Für Hansa-Kapitän Sebastian Pelzer steht das Team in der Pflicht, „positive Ergebnisse zu holen und Punkte einzufahren“.

Rostocker Fußball-Drittligist verspielt zu Hause die Chance, noch in den Aufstiegskampf eingreifen zu können

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18. März 2014, 08:30 Uhr

Fußball-Drittligist FC Hansa hat einen Heimkomplex. Zuletzt setzte es drei Niederlagen in Folge. Insgesamt holte der FCH nur 19 Punkte in 14 Spielen – Platz 16. Dabei wollten die Ostseestädter eigentlich im eigenen Stadion eine Serie starten und in den Duellen mit der direkten Konkurrenz noch mal in den Aufstiegskampf eingreifen. Daraus wurde allerdings nichts. Neun Spieltage vor dem Ende der Saison 2013/14 rangieren die Norddeutschen als Fünfter mit zehn Zählern Rückstand auf den Aufstiegs-Relegationsplatz im Niemandsland der Tabelle. „Hier in Rostock muss normalerweise eine Festung stehen. Es kann nicht sein, dass wir immer die Punkte einfach herschenken. Es geht darum, dass die Leute, die ins Stadion kommen, auch mal wieder mit einem Heimsieg beglückt werden“, sagt Hansa-Kapitän Sebastian Pelzer.

An mangelnder Unterstützung kann es nicht liegen, dass es beim FCH zu Hause nicht läuft. Zu den Heimspielen kommen im Schnitt knapp über 10 000 Fans in die DKB-Arena. Damit liegen die Rostocker hinter RB Leipzig und dem MSV Duisburg (beide im Schnitt fast 13 000 Besucher) ligaweit auf Platz drei.

„Für uns ist es natürlich sehr bitter, wenn wir vor unserem Publikum solch schlechte Ergebnisse holen“, sagt auch Routinier Milorad Pekovic, der angesichts der schwachen Rückrunde mit nur zehn Zählern aus zwölf Partien den Blick nicht mehr nach oben richtet: „Der Aufstieg ist vorbei. Die sind zu weit weg. Wir müssen jetzt die Saison vernünftig zu Ende spielen und das Beste daraus machen.“

Für Pelzer steht es außer Frage, dass die Truppe auch in den verbleibenden Partien Vollgas gibt. „Es ist unsere verdammte Pflicht, positive Ergebnisse zu holen und Punkte einzufahren. Es geht darum, dass wir uns so erfolgreich wie möglich verkaufen“, so der 33-Jährige.

Das Problem: Am Sonnabend steht gegen den MSV Duisburg erneut ein Heimspiel an. „Da müssen wir alles versuchen, um den Lauf umzudrehen“, so Pelzer. Dann würde auch automatisch die Bilanz der Rückrunde zumindest wieder etwas aufpoliert.




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