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Lokales

21. Oktober 2017 | 09:01 Uhr

Hansa hält an Verkehrskonzept fest

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svz.de von
erstellt am 18.Aug.2010 | 08:19 Uhr

Rostock | Von der ersten in die dritte Liga - das heißt für Hansa Rostock zwar: deutlich weniger Zuschauer. Am Verkehrskonzept, das für mehr Fans ausgelegt ist, wollen die Verantwortlichen aber erst einmal festhalten. Eine Konferenz mit den Ortsbeiräten zum Verkehr und zur Sicherheit in ihren Stadtteilen bei Heimspielen soll es deshalb nur noch bei gravierenden Veränderungen geben - beispielsweise wenn Straßenbaumaßnahmen geplant sind oder die Zuschauerzahlen sich drastisch verändern. Die lagen in der ersten Liga noch bei durchschnittlich 20 000. Mittlerweile kommen noch etwa 13000 Fans zu den Heimspielen.

Bislang hatte es jährlich Zusammenkünfte der städtischen Verkehrsbehörde, dem Fußballverein, der Polizei und den Ortsbeiräten Reutershagen, Hansaviertel, und Gartenstadt gegeben. Dabei verständigten sich die Beteiligten über Sperrzeiten, Ampelregelungen und Parkprobleme in den anliegenden Vierteln. Die Ortsbeiräte gaben dabei Verbesserungsvorschläge. "Das war eine vollkommen praktikable Geschichte, mit der wir über viele Jahre gut gefahren sind", sagt Jürgen-Leo Leopold, der als Ortsamtsleiter für die drei Bereiche zuständige ist. Warum das Treffen in gewohnt großer Runde nach dem Abstieg in die dritte Liga nicht mehr stattfand, kann er sich nicht erklären.

Nach Angaben der Verkehrsbehörde hat es auch in diesem Jahr eine Organisations- und Sicherheitsberatung gegeben - allerdings wegen des zeitigen Saisonbeginns früher als sonst und in kleinerer Runde. Volker Scholz von der Verkehrsbehörde betont: "Dabei wollten wir weder Ortsbeiräte noch Ortsamt ausgrenzen." Die Gespräche soll es wieder in großer Runde geben, sobald Änderungen im bestehenden Konzept anstehen. Laut Scholz ist das vorerst aber nicht der Fall. "Wir haben das Sicherheitskonzept über Jahre entwickelt, es hat sich bewährt." Zwar werde seitens der Verantwortlichen weiter an einer Verbesserung gearbeitet, große Änderungen seien momentan nicht zu erwarten. Das bestätigten auch die regelmäßigen Treffen von Polizei, Deutschem Roten Kreuz (DRK)und den beteiligten Ämtern zur Auswertung und Vorbereitung jedes Heimspiels. "In großer Runde setzen wir uns wieder zusammen, wenn es einen konkreten Anlass gibt", sagt Scholz. Damit sei im nächsten Jahr zum Ende der Saison zu rechnen - oder wenn der Veranstalter die Notwendigkeit sieht.

Doch Hansa will das bestehende Konzept zurzeit nicht überarbeiten. "Erst wenn die Zuschauerzahl 8000 unterschreitet, denken wir über eine Anpassung nach", sagt Hansas Veranstaltungsleiter Rainer Friedrich. "Momentan zählen wir immer noch zirka 13 000. Ich gehe davon aus, dass wir das halten können", so Friedrich. Sollte es dabei bleiben, sind aus seiner Sicht keine Änderungen nötig.

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