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Lokales

23. Oktober 2017 | 06:32 Uhr

Hansa eiskalt zum sechsten Sieg

vom

svz.de von
erstellt am 12.Sep.2010 | 10:05 Uhr

Der FC Hansa Rostock bleibt in der 3. Fußball-Liga weiter in der Erfolgsspur. Am 7. Spieltag feierten die Ostseestädter einen ungefährdeten 2:0-Erfolg bei Aufsteiger SV Babelsberg 0:3. Mit nunmehr 18 Zählern liegt der FCH auf dem zweiten Rang, hinter Kickers Offenbach (19/2:0 gegen den VfR Aalen).

Rostocks Coach Peter Vollmann nahm gegenüber der 7:2-Gala von vor zwei Wochen gegen die SpVgg Unterhaching keine Veränderungen in der Start-Elf vor. Auch der zwischenzeitlich suspendierte Kevin Pannewitz lief von Beginn an auf und zeigte eine ordentliche Leistung. Die Gäste attackierten früh den Spielaufbau der Babelsberger und kamen dadurch häufig zum Ballgewinnen. Hansas schaltete anfangs auch schnell um, so führte Mohammed Lartey einen Freistoß schnelle aus und schickte Björn Ziegenbein auf die Reise. Der 24-Jährige vernaschte Gegenspieler Robert Paul und schlenzte die Kugel mit viel Gefühl und Präzision in den linken oberen Torwinkel – 1:0 (9.). SVB-Keeper Marian Unger war ohne Abwehrchance. In der Folgezeit verzeichneten die Rostocker deutlich mehr Ballbesitz, versäumten es jedoch zielstrebig nach vorne zu agieren. Ziegenbein (16./Fernschuss), Marcel Schied (18./überhastet) oder Radovan Vujanovic (36./per Kopf über das Tor) waren noch die tauglichsten Versuche noch vor dem Wechsel zu erhöhen.

Babelsberg dagegen fiel kaum etwas ein, dennoch hatten die Gastgeber eine Riesenchance zum Ausgleich. Nach einem Stellungsfehler von Tobias Jänicke fiel der Ball nach einer Flanke von Paul genau auf den Schlappen von Süleyman Koc. Der Deutsch-Türke, am Sonnabend bester seines Teams, traf per Direktabnahme aber nur den Pfosten. Hansa-Keeper Jörg Hahnel wäre machtlos gewesen (31.).

Dietmar Demuth, Coach des Neulings, reagierte zur Pause und brachte mit dem ehemaligen Rostocker Guido Kocer einen frischen Offensivmann. Die Anfangsphase der zweiten Hälfte gehörte dann auch den Gastgebern, die sich aber keine großen Chancen erspielen konnten. So klärte Hansas Stephan Gusche gegen Dominik Stroh-Engel im letzten Moment zur Ecke (57.) oder hatte Michael Wiemann bei einem Rempler im Strafraum Glück, dass Koc sich nicht fallen ließ und konnte anschließend die Situation bereinigen (57.).

Auf der Gegenseite schlugen die Gäste dafür eiskalt zu. Bei einem Freistoß von Lartey entwischte Marcel Schied seinem Bewacher Ronny Surma und schob überlegt zum 2:0 ein – die Entscheidung (61.). Babelsberg steckte zwar nicht auf, jedoch fehlten dem Team an diesem Tag die geeigneten Mittel, um den FC Hansa in ernsthafte Gefahr zu bringen. Die Ostseestädter brachten den Vorsprung sicher über die Zeit und sicherten sich den sechsten Sieg im siebenten Spiel, blieben zum fünften Mal ohne Gegentreffer. „Es war ein großer Unterschied zwischen dem, was wir uns vornahmen und dem, was wir umsetzen konnten. Wir fanden nie zu unserem Spiel, Hansa reichte es, auf unsere Fehler zu lauern“, so Demuth.

Trainer Peter Vollmann:

Wir hatten einen guten Einstand mit einem herrlichen Tor durch Björn Ziegenbein. Dadurch fand die Mannschaft die innere Ruhe und zog ihre Spiel durch. In der ersten Hälfte waren wir das bessere Team, hatten die größeren Anteile. Nach der Pause war es ausgeglichener, wobei wir das Glück hatten, quasi aus dem Nichts heraus, den zweiten Treffer zu erzielen. Ich denke, dass war so etwas wie die Vorentscheidung. Insgesamt haben wir, die fußballerischen und kämpferischen Mittel gut zusammen bekommen und ließen uns auch in verzwickten Situationen nicht aus der Ruhe bringen. Letztlich waren wir einen Tick besser als der Gegner und sind daher auch verdient als Spieler vom Platz gegangen.

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