zur Navigation springen
Lokales

18. Dezember 2017 | 09:44 Uhr

Hansa braucht Geduld in Babelsberg

vom

svz.de von
erstellt am 10.Sep.2010 | 07:08 Uhr

Rostock | Mit der Unterstützung von über 2500 Fans will der FC Hansa Rostock heute ab 14 Uhr (live im RBB-Fernsehen) am siebten Spieltag der 3. Fußball-Liga bei Neuling SV Babelsberg den sechsten Saisonsieg einfahren und seine Position in der Spitzengruppe weiter festigen. "Der Gegner ist unangenehm zu spielen und sehr heimstark. Wir werden die Mannschaft aber genau einstellen und ihr deutlich machen, dass sie den Kontrahenten nicht falsch einschätzt. Ich denke, dass der richtige Einstieg in die Partie sehr wichtig ist. Wir müssen von Beginn an voll da sein und gleich Zeichen setzen", so Hansa-Coach Peter Vollmann.

Sein Gegenüber Dietmar Demuth will an die bislang guten Vorstellungen mit seinem Team anknüpfen, warnt aber auch vor den Ostseestädtern: "Hansa Rostock ist mit fünf Siegen und Platz zwei gut gestartet. Das wird für uns eine herrliche Aufgabe. Wir haben Respekt, brauchen aber keine Angst zu haben. Doch wir agieren zu Hause und nehmen keine Rücksicht auf den Gegner. Vielmehr hat sich dieser - ohne überheblich klingen zu wollen - nach uns zu richten."

Die Hansestädter haben den Kontrahenten mehrmals beobachten lassen, auch zuletzt beim 1:3 im Test gegen den Zweitligisten 1. FC Union Berlin. "Die Mannschaften von Dietmar Demuth erzielen meist knappe Ergebnisse. Das ist eine Fähigkeit, die er seinen Teams vermitteln kann. Darauf müssen wir gefasst sein und die nötige Geduld mitbringen", erklärt Rostocks Coach, der nicht glaubt, dass die Baustelle Karl-Liebknecht-Stadion eine entscheidende Rolle bezüglich des Spielverlaufs einnehmen wird: "Wir haben in Bremen bewiesen, dass wir mit anderen, vielleicht etwas ungewöhnlicheren äußeren Rahmenbedingungen umgehen können."

Nach zuletzt drei Treffern in zwei Partien hat Hansa-Neuzugang Radovan Vujanovic Blut geleckt und möchte seine Serie ausbauen. "Mit den ersten drei Monaten bin ich zufrieden. Wir sind Zweiter, haben einen Lauf und jetzt konnte ich auch noch treffen, was für einen Stürmer immer ganz wichtig ist. Nun soll es aber auch so weiter gehen. Natürlich würde ich gerne wieder ein Tor erzielen, doch am wichtigsten ist, dass wir gewinnen", so der Angreifer.

Der Kicker hält nichts davon, angesichts des guten Saisonstarts schon mit den Träumereien in Richtung Aufstieg zu beginnen: "Es sind erst sechs Runden gespielt. Wenn wir am Ende noch auf Platz zwei stehen, dann sind wir alle zufrieden. Aber jetzt haben wir noch nichts erreicht."

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen