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Lokales

22. November 2017 | 10:27 Uhr

Hansa auf Erfolgstour durch den Fußball-Osten

vom

svz.de von
erstellt am 20.Okt.2010 | 09:03 Uhr

Rostock | Drittligist Hansa Rostock fühlt sich im Fußball-Osten pudelwohl. In Erfurt (1:0), Babelsberg (2:0) sowie Jena (3:1) wurden jeweils Auswärtssiege gefeiert. Am Wochenende wartet nun mit Dynamo Dresden - derzeit Sechster mit zehn Punkten Rückstand auf den Zweiten FCH - der wohl schwerste Brocken. "Das wird nicht einfach. Dynamo ist sehr heimstark und im eigenen Stadion noch ungeschlagen. Wir müssen besser spielen als zuletzt und vor allem wieder kompakter auftreten", sagt Hansa-Stürmer Marcel Schied.

Der sechsfache Saisontorschütze ist ein Hauptgrund, weshalb es beim FCH im "Osten" bislang so gut lief. In Erfurt war er an der Entstehung des entscheidenden Handelfmeters beteiligt. Beim Auftritt in Babelsberg machte er mit dem 2:0 den Sack zu. Und in Jena feierte er mit zwei Treffern und einer Vorlage eine triumphale Rückkehr zu einer ehemaligen Wirkungsstätte. "Das ist mir so noch gar nicht aufgefallen. Aber es ist letztlich nicht wichtig, wer die Tore macht. Wenn wir in Dresden 2:0 gewinnen und ich treffe nicht, würde ich das sofort unterschreiben. Wir haben viele Spieler, die torgefährlich werden können. Das ist ein großer Vorteil von uns. Dadurch sind wir schwerer auszurechnen", so der 27-Jährige.

Am Sonnabend wird in Dresden eine besondere Atmosphäre herrschen. Die Vorfreude auf dieses Duell ist groß. Innerhalb von nur drei Tagen waren alle 29 000 verfügbaren Tickets im umgebauten Rudolf-Harbig-Stadion, dass seit Sommer 2009 nun eine reine Fußball-Arena ist, vergriffen. Knapp 3000 Anhänger aus Rostock werden erwartet. "Sicherlich ist es eine besondere Kulisse, die nicht alltäglich ist, aber Angst haben wir davor nicht. Zwar haben gerade einige der jüngeren Akteure so etwas noch nicht erlebt, doch was gibt es Schöneres als am Sonnabendnachmittag vor 29 000 aufzulaufen - dafür spielt man Fußball", erklärt Rostocks Stürmer.

Dynamo ist neben Hansa und Offenbach der einzige Club, der zu Hause noch nicht verloren hat, dementsprechend groß dürfte das Selbstvertrauen der Sachsen im heimischen Stadion sein. "Das ist uns egal. Wir wollen überall auswärts gewinnen. Wir haben in Offenbach bewiesen, dass wir mit jedem mithalten können, nur stimmte dort das Resultat nicht. Das wollen wir in Dresden besser machen", so Marcel Schied.

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