Halteverbote fast ständig ignoriert

Park- und Halteverbot: Am Ende der Mecklenburgstraße ignorieren viele Autofahrer die geltenden Vorschriften. Mit der Straßensanierung soll der Bereich neu gestaltet werden.
Park- und Halteverbot: Am Ende der Mecklenburgstraße ignorieren viele Autofahrer die geltenden Vorschriften. Mit der Straßensanierung soll der Bereich neu gestaltet werden.

von
24. Dezember 2009, 07:59 Uhr

Feldstadt | "Zur Leseraktion der SVZ möchte ich auf die äußerst ungünstige Verkehrsführung am südlichen Ende der Mecklenburgstraße hinweisen. Diese endet in einer Sackgasse vor der Tiefgaragen- und Gebäudezufahrt des Büro- und Ärztehauses Graf-Schack-Allee 20. Zusätzlich münden hier Radweg und Fußgängerweg in die Straße ein. Täglich ignoriert eine Vielzahl von Verkehrsteilnehmern das Sackgassenschild und versucht dann oft halsbrecherisch am Straßenende zu wenden. Das Wenden wird dann zusätzlich durch im Park- und Halteverbot stehende Fahrzeuge behindert", berichtet unser Leser Andreas Oling.

"Mein Vorschlag wäre, die Sackgasse in eine einspurige Wendeschleife mit Radweg umzubauen, in der Einbahnstraßenregelung gilt und die bis zur Tiefgaragen- und Gebäudezufahrt führt. In die Mitte der Wendeschleife könnten Kurzzeitparkplätze integriert werden. Diese sind nötig, da täglich eine Vielzahl von Personen das Gebäude ansteuert, um Be- und Entladen, Ein- und Aussteigen zu ermöglichen. Zusätzlich sollten die bisherigen Behindertenparkplätze am Buga-Haupteingang in öffentliche Parkplätze umgewandelt und entsprechend beschildert werden."

Diese Verkehrssituation am Ende der Mecklenburgstraße ist der Verwaltung bekannt. So wurde bereits in einem Teilstück auf etwa 30 Meter zwischen dem Bürogebäude Signal Iduna und der Wendeanlage das Parken untersagt. Dass hier dennoch verbotswidrig geparkt wird, könne nur durch Kontrollen verhindert werden. In der vorgelagerten Wendeanlage sind während der Buga bewirtschaftete Parkplätze ausgewiesen worden. Diese werden auch heute noch angenommen.

"Der Vorschlag von Herrn Oling, der in dem Bürogebäude als Arzt praktiziert, ist sicherlich sinnvoll, aber derzeit nicht finanzierbar", sagt Jürgen Fischer aus dem städtischen Amt für Verkehrsmanagement. Erst bei einer Sanierung der Straße, über deren Zeitpunkt die Verwaltung heute noch keine Aussage machen kann, könnte eine sinnvolle Veränderung vorgenommen werden. "Angedacht ist auch, nach Verabschiedung des Parkkonzeptes Innenstadt durch die Stadtvertretung auch diesen Teil in das Bewohnerparken mit einzubeziehen. Dabei würde dann die Verkehrsregelung einschließlich möglicher Bewirtschaftungszeiten - beispielsweise Brötchentaste, differenzierte Gebührenstaffelung unter Berücksichtigung des Kundenverkehrs für das Bürohaus und auch der IHK - in dem betreffenden Abschnitt neu organisiert werden."

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen