Hagenows Wehr im Einsatz nach Zwischenfall auf Bahnstrecke

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12. Februar 2010, 01:57 Uhr

Alt Zachun | Beim Vorfall auf der Bahnstrecke zwischen Hagenow-Land und Schwerin vom Mittwoch Abend (SVZ berichtete) handelte es sich auch nach letzten Erkenntnissen der Polizei um einen Selbstmordfall. Die Bahnstrecke war gut fünf Stunden lang gesperrt, die 62 Reisenden in dem betroffenen Zug wurden nach bis zu dreistündiger Wartezeit mit einem Ersatzzug weitergefahren. Für Hagenows Feuerwehr begann zeitgleich einer der härtesten Einsätze an der Bahnstrecke. Viele Kameraden waren gerade im Gerätehaus zu einer Sitzung zusammengekommen, als die Alarmierung kam. Weil Hagenows Wehr über ein spezielles Bahnrettungsgerät verfügt, wurde sie zur Bergung entlang der Unfallstelle eingesetzt. Angesichts der zu erwartenden Belastungen wurde den Kameraden aber der Einsatz freigestellt, bestätigte gestern Wehrleiter Steffen Kasulke im Gespräch mit der Schweriner Volkszeitung.

Abgesucht wurde etwa ein ein Kilometer Bahnstrecke in der Nähe des Autobahnsees Zachun. Auf dieser Strecke war der Mann dem Regionalexpress entgegengegangen. Ein Vorfall dieser Art ist auf der Bahnstrecke zwischen Hagenow-Land und Schwerin bereits mehrfach vorgekommen.

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