Lübtheen : Zwölf Straßen erhalten einen neuen Namen

Die Lübtheener Sandstraße wird 2016 in Rosenstraße umbenannt.
Die Lübtheener Sandstraße wird 2016 in Rosenstraße umbenannt.

2016 soll es in Lübtheen keine Straßendoppelungen mehr geben / Meldeamt bietet Zusatztermine für Betroffene

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18. November 2015, 15:50 Uhr

Es ist beschlossene Sache. Insgesamt zwölf Straßen in der Stadt Lübtheen und in den Ortsteilen erhalten im kommenden Jahr einen neuen Namen. „Wir haben die Aufforderung bekommen, dass im gesamten Gemeindegebiet eine Straße nur einmal aufgeführt ist“, erklärt Irene Dunker vom Bauamt Lübtheen. Das betreffe beispielsweise die fünf Dorfstraßen oder auch die doppelten Lindenstraßen im Gebiet, die nun einen neuen Namen brauchen.

Die Stadtvertretung hatte im September den Beschluss zur Straßenumbenennung gefasst. Aus Gründen der Gefahrenabwehr, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der reibungslosen postalischen Zustellung, heißt es in der Bekanntmachung der Stadt. „In erster Linie soll somit vermieden werden, dass beispielsweise der Notfallarzt in eine falsche Straße geleitet wird“, so Dunker weiter. Die Einwohner der betroffenen Ortsteile hatten sich im Vorab zusammengesetzt und gemeinsam über neue Straßennamen beraten. „Wir haben versucht auf alten Flurkarten Straßennamen zu finden, die wir jetzt wieder nehmen können“, erzählt Dunker. So werden alte Straßennamen wie Am Simmergraben oder Zum Reizen in Lübtheen wieder zu neuem Leben erweckt.

Im Zuge der Straßenumbenennungen im Gemeindegebiet werden zudem einige Hausnummern neu geordnet und ein einheitlicher Postleitzahlenbereich vereinbart. Dadurch ändern sich die Postleitzahlen von Langenheide und Neuenrode in 19249. „Neuenrode gehörte zu Hagenow und Langenheide zu Neuhaus, bevor sie eingemeindet wurden“, erzählt Irene Dunker. „Es gab schon immer ein Hin und Her, so auch mit den Telefonvorwahlen.“ Mit den Umbenennungen solle nun eindeutig gezeigt werden, dass diese Stadtteile zu Lübtheen gehören.

Die betroffenen Bewohner werden vom Amt benachrichtigt, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Es sei notwendig, die Anschrift aller Dokumente zu ändern. Für die Umsetzung sei jeder Bürger selbst verantwortlich. Das Meldeamt biete dazu Sondertermine zur Änderung der Dokumente, um den Aufwand so gering wie möglich zu halten. „Die Änderungen sind gebührenfrei“, erzählt Martin Möller vom Meldeamt Lübtheen. „Wir sind bestrebt , eine Kooperation mit dem Landkreis einzugehen, um auch die Kosten für die Zulassungsstelle so gering wie möglich zu halten“, so Möller weiter. Die Gebühren pro Fahrzeug für die Änderung der Anschrift der Papiere betragen derzeit elf Euro. „Für einen Haushalt mit zwei Autos wären das 22 Euro. Für alle privatrechtlichen Verträge sind die Bewohner selbst verantwortlich.“

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