zur Navigation springen

Elb:Art Boizenburg : Zweite Elb:Art begeistert Anwohner

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Am Wochenende veranstaltete Fair_bock(t) die zweite Elb:Art. Die Aktion entwickelte sich unerwartet zum Wochenend-Treffpunkt.

Wer hätte erwartet, dass nun gerade die älteren Boizenburger Fans von Graffitis werden. Doch so war es bei der zweiten Elb:Art, bei der von Freitag bis Sonntag zwölf Graffiti-Künstler aus Hamburg und Lüneburg erst die Innenräume des „Luna“ und dann einige Mauern an der Schwanheider Straße bunt werden ließen. „An jedem Tag kamen so 40 bis 50 Leute vorbei, um sich anzusehen, was da passiert“, erklärte Ricke vom Veranstalter Fair_bock(t) gegenüber der Schweriner Volkszeitung. „Vor allem die Leute vom betreuten Wohnen des ASB kamen immer wieder. Viele von denen haben gesagt ‘Toll, dass die graue Mauer endlich weg ist.’“ Eine ältere Frau sei an zwei Tagen vorbei gekommen, weil sie nicht so weit laufen konnte, um bei einem Mal alles zu schaffen. Auch viele Autofahrer seien mit einem hochgereckten Daumen an der Aktion vorbei gefahren. „Sonst sausen die ja immer den Schwanheider Berg runter. Aber da sind sie so langsam gefahren, dass ich dachte, da kracht es noch.“ Viele der Neugierigen seien lange geblieben, ein Paar habe sich so gar sein Abendbrot mitgebracht, um zuzusehen. „Wir sind mit den Leuten echt ins Gespräch gekommen“, freute sich Ricke, die mittlerweile Vorsitzende des gerade neu gegründeten Vereins ist, der aus der Jugendinitiative Fair_bock(t) entstand. Vor allem der Spruch „Ich hab’ ja nichts gegen Graffiti, aber ...“ habe viele angeregt, sich zu äußern. Nur zwei Anwohner seien in der ganzen Zeit da gewesen, die ihren Unmut über die Aktion zum Ausdruck gebracht hätten.

Den vollständigen Artikel lesen Sie im e-Paper-Programm oder der Printausgabe unserer Zeitung am Dienstag.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen