Dreharbeiten : Zwei Tage war Neuhaus „Ahlstedt“

Das offizielle Foto zu Drehbeginn: v.l. Axel Barth (Regie), Jytte-Merle Böhrnsen, Robert Atzorn, Alexandra Neldel, Matthias Walther (Produzent, ndF).
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Das offizielle Foto zu Drehbeginn: v.l. Axel Barth (Regie), Jytte-Merle Böhrnsen, Robert Atzorn, Alexandra Neldel, Matthias Walther (Produzent, ndF).

Produktionsfirma ndF Berlin drehte für das ZDF einen Fernsehfilm der Woche mit Robert Atzorn und Alexandra Neldel in den Hauptrollen

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21. April 2015, 14:16 Uhr

Zwei Tage lang war Neuhaus „Ahlstedt“, ein fiktives Städtchen irgendwo in Norddeutschland und das „Hotel zur Börse“ von Hildegard Schweinsberg war die Kneipe „Torfstecher“. Ein Team der Produktionsfirma von ndF Berlin GmbH, Matthias Walther, war zwei Tage lang vor Ort, um für das ZDF einen „Fernsehfilm der Woche“ zu drehen. „Das Mädchen aus dem Moor“ ist der Arbeitstitel und in den Hauptrollen werden Robert Atzorn und Alexandra Neldel zu sehen sein. Gedreht wird in Schleswig-Holstein, in Hamburg und eben in Neuhaus, alles vor Ort und nichts im Studio.


Kommissar will alten Fall klären


Atzorn spielt einen Kommissar kurz vor der Pensionierung, der es nie verwunden hat, dass er einen 15 Jahre zurück liegend Mordfall nicht aufklären konnte. Damals war die Schulfreundin seiner Tochter spurlos aus dem Dorf verschwunden. Die Leiche des Mädchens wurde nie gefunden. Nun hat ein Torfbauer, gespielt von Max von Pufendorf, bei Torfabbauarbeiten auf seinem Grundstück den Schädel einer Moorleiche freigelegt. Wie besessen stürzt sich der Kommissar auf die Aufklärung des alten Falls und bringt damit nicht nur die Dorfbewohner, sondern auch seine Familie gegen sich auf. Soweit die Geschichte. Regie führt Axel Barth, der schon viele Serien gedreht hat, wie zum Beispiel „Der Bergdoktor“ oder auch „Alarm für Kobra 11“. Gestern Mittag wurde eine Szene am Kirchplatz aufgenommen. Der Torfbauer fährt langsam mit seinem Auto und redet auf seine Freundin ein, die neben her geht. Der Kirchplatz war abgesperrt, was nicht alle Neuhauser gefreut hat, die dann Umwege fahren mussten.


Gelegenheit, die Gardinen zu waschen


Die „Börse“ war vom Filmteam vollends mit Beschlag belegt. Überall stand Ausrüstung herum. Mittendrin Hilde Schweinsberg, die es ganz gelassen nahm. „Montags und Dienstag ist ohnehin bei mir nicht viel los, da habe ich zugesagt, ist ja nur für zwei Tage.“ Nur die Gardinen habe sie wegen der Filmerei abnehmen müssen. „Da habe ich gleich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und die Gardinen gewaschen. Meine Tochter kommt, um mir beim Aufstecken zu helfen, ich soll ja nicht mehr so viel auf der Leiter herumturnen“, so die rüstige Wirtin.

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