Hagenow : Zusammenarbeit bleibt schwierig

Die Zusammenarbeit der beiden Verwaltungen in Hagenow, hier das Amtsgebäude vom Amt Hagenow Land, bleibt schwierig.
Die Zusammenarbeit der beiden Verwaltungen in Hagenow, hier das Amtsgebäude vom Amt Hagenow Land, bleibt schwierig.

Debatte über Kooperation der Stadt mit dem Amt Hagenow-Land ohne Ergebnis

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05. Dezember 2014, 09:50 Uhr

Kontrovers diskutierten die Stadtvertreter am Donnerstag auf ihrer vierten öffentlichen Sitzung in diesem Jahr das Thema Zusammenarbeit der Stadt mit dem Amt Hagenow Land. Uneinigkeit herrschte vor allem bei der Frage, wie eine Zusammenarbeit ausgestaltet werden solle und wer welche Kompetenzen an die andere Seite abgeben müsse.

Zählbare Ergebnisse gibt es bislang wenige. Sie beschränken sich überwiegend auf Krankheitsvertretungen, etwa beim Standes- oder Einwohnermeldeamt. Gerade hier ließen sich aber große Einsparungen erzielen, stellte Bürgermeisterin Gisela Schwarz in ihrem Bericht zu diesem Thema fest. Zufriedenstellend sei dagegen die Zusammenarbeit in der Wobau oder beim Abwasserzweckverband.

Mit Blick auf die Vergangenheit stellte sie fest, ein gemeinsames Treffen auf ministerielle Einladung im November 2012 habe das Amt „nur zur Eigendarstellung genutzt“ und gezeigt, „man sei jederzeit in der Lage, alles finanziell selbst zu bewerkstelligen“.

In einem Gespräch mit der SVZ erklärte Alfred Matzmohr genau diese Darstellung der Ist-Situation sei vom Innenministerium auch gefordert worden und genau dies habe man dementsprechend eben gemacht.

Maik Baalhorn von der CDU Fraktion fragte nach, ob es denn auch Überlegungen gegeben hätte, Bereiche von der Stadt Hagenow an das Amt Hagenow Land abzugeben. Dies hätte man zwar überlegt, und in Krankheitsfällen etwa beim Standesamt passiere das auch. „Aber Aufgaben übertragen, das haben wir so nicht vorgesehen“, erwiderte die Bürgermeisterin.


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