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Carneval Club Tripka : Zur Heiterkeit mehr als bereit

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Die Aktiven des Carneval Clubs Tripkau bereiteten ihrem Publikum eine vierstündiges Programm voller Witz, Charme und Überraschung

von
erstellt am 16.Feb.2015 | 13:10 Uhr

Fetzige Kostüme und Tanznummern, halbnackte Männer mit blonden Perücken, blaue Funken, rotweiße Gardisten, spitzfindige Büttenreden, gutgelauntes Publikum: die Mischung macht’s, wenn die Aktiven des Carneval Clubs Tripkau zur Narrenschau in die Mehrzweckhalle einladen.

„Seid zur Heiterkeit bereit?“ wurde das Publikum zu Beginn der Veranstaltung gefragt und dieser Aufforderung kam es gerne nach. Nach dem Einmarsch, der Einholung des Präsidenten und des Kinderkönigspaares kam auch schon der erste Büttenredner. Dominik Sabisch musst noch auf eine Kiste steigen, um ans Mikrofon zu gelangen, aber er war schon ziemlich professionel in der digitalen Welt unterwegs. Für Nachwuchs ist gesorgt.

Die große Gruppe der Minis legte zur Rockn’roll-Musik eine tolle Tanznummer hin und Möppi stieg in die Bütt. Der singende Gardeoffizier ließ das Publikum schunkeln und das Tanzpaar war dieses Mal rein weiblich. Frank-Henno und Henner machten sich als Radler und Motorradfahrer lustig über die Kurvenbegradigung zwischen Tripkau und Pinnau. Die Mitglieder der Garde tanzten in Ballonseide-Jogginganzügen und Vokuhila-Perücken nach fetziger Musik und wurden, wie alle anderen Tanzgruppen auch, ohne eine Zugabe nicht von der Bühne gelassen.

Die Karßer kamen in grünem Loden mit einem Hochsitz und die CCT-Angels wandelten sich von sittsamen Nonnen in heiße Korsagenträgerinen. Nach einer kreativen Pause nahmen Iven und Hendrik vom Sender CCTV die regionale und überregionale Politik auf die Schippe und stellten witzige Bezüge zwischen dem Amt Neuhaus und der weiten Welt her. Die Mädels von Hot&Sexy tanzten in Hot- pants, die Blues Brothers sangen live, unterstützt von der Kaarßener Blaskapelle, und als „men at work“ zeigte das CCT-Herrengedeck, dass auch Bauarbeiter mit einem gewissen Sexappeal unterwegs sein können, wenn sie sich die Jacken ausziehen und nur noch die Warnwesten über den gestählten Oberkörpern blinken. Ganz gruselig geschminkt waren die Plitschen Deern’s, die nach Michael Jacksons „Thriller“ über die Bühne wirbelten.

Ja, und dann das Männerballett, dargeboten von nicht mehr ganz jungen und nicht mehr ganz schlanken Herren, die den Elferrat bilden. Unter den Klängen von „Bau auf, freie deutsche Jugend bau auf“, wurde eine Mauer errichten, die dann - frei adaptiert nach Miley Cyrus - von einem halbnackten Herrn auf einer „Abrissbirne“ zum Einsturz gebracht wurde. Danach hüpften die Speckröllchen und die blonden Perücken beim, zugegebenermaßen, sehr flotten Tanz nach irischer Musik. Das Publikum grölte. Traditionell endete das Programm mit einem Medley der Gruppe Torfrock und beim „eisgekühlten Bommelunder“ sang der ganze Saal mit.

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