Zum Fest blieben Hunderte Küchen kalt : Zum Fest wird auswärts gegessen

Alleine im Heustad’l kamen am ersten Feiertag 350 Gäste zum Weihnachtsbrunch zusammen. Fotos: Tilo Röpcke
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Alleine im Heustad’l kamen am ersten Feiertag 350 Gäste zum Weihnachtsbrunch zusammen. Fotos: Tilo Röpcke

Allein im Alpincenter trafen sich an den beiden Weihnachtsfeiertagen 1100 Gäste zum Festschmaus an großen Tafeln

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27. Dezember 2016, 05:00 Uhr

Bis vormittags zehn Uhr hatten die Hotelgäste im Restaurant Kupferdach’l im Alpincenter Hamburg-Wittenburg noch die Gelegenheit, ihr Frühstück einzunehmen. Nur kurze Zeit später dekorierten die Servicekräfte am 1. Weihnachtsfeiertag die Tische zügig aber routiniert um, schließlich standen die ersten Weihnachtsgäste bereits vor der Tür. Mehr als 750 Feinschmecker meldeten sich für den vergangenen Sonntag zum Weihnachtsbrunch im Heustad’l, Wirtshaus und Kupferdach’l an, während am 2. Weihnachtsfeiertag etwa 300 Gäste den heimischen Herd mit der Weihnachtsküche im Alpincenter tauschten. „Mit annähernd 1100 Gästen an zwei Tagen freuen wir uns, dass die Tendenz, zu Weihnachten auswärts zu essen ungebrochen und in den vergangenen Jahren sogar leicht gestiegen ist“, berichtet Volker Wünsche, stellvertretender Geschäftsführer und Pressesprecher der Van-der-Valk-Gruppe Deutschland. Der 46-Jährige freute sich am vergangenen Sonntag im SVZ-Gespräch, dass er wenigstens den Heiligen Abend gemeinsam mit seiner Frau und den beiden Kindern im heimischen Krakow am See verbringen konnte. „An den beiden Feiertagen bemühen wir uns, dass wenigstens immer einer von uns bei den Kindern sein kann. Das ist eben unser gemeinsamer Job, bei dem wir uns im Jahr 2004 im Van-der-Valk-Resort in Linstow kennen gelernt haben“, erzählt Volker Wünsche. Für Außenstehende erschien es am vergangenen Sonntag, als würden die Mitarbeiter um ihren Küchenchef Mario Neumann recht entspannt das Büfett für die an beiden Tagen erwarteten 1100 Gäste vorbereiten. Doch diese Ruhe täuschte, schließlich waren die Köche bereits drei Tage mit den Vorbereitungen beschäftigt. „1200 Enten, achtzig Kilogramm Wildschwein, siebzig Kilogramm Hähnchenfleisch, zweitausend Klöße und achtzig Liter Suppe wurden von meinem Team in den vergangenen Tagen verarbeitet, damit es unseren Gästen an nichts fehlt und sie hoffentlich im nächsten Jahr wiederkommen“, berichtet Mario Neumann, der bereits seit zwei Jahren als Küchenchef im Alpincenter Hamburg-Wittenburg arbeitet. Gleich im Eingangsbereich warteten am 1. Weihnachtsfeiertag Anneliese und Horst Herer aus Schwerin auf ihre Kinder und Enkelkinder. „Früher feierten wir das Weihnachtsfest ausschließlich bei uns zu Hause in Eldena. Doch seitdem unsere Kinder selbst Familien gegründet haben und wir nach Schwerin in das betreute Wohnen umgezogen sind, treffen wir uns immer zum Weihnachtsbrunch in Wittenburg. Dabei genießen wir nicht nur das gute Essen, sondern auch den Blick auf die Skipiste, auf der unsere Enkelkinder nach dem Essen ihre Runden drehen“, freuten sich die beiden 82-Jährigen über das Familientreffen. „Und wenn wir gesund bleiben, dann werden wir auch im kommenden Jahr hier im Alpincenter zum Weihnachtsessen kommen“, hoffen die beiden rüstigen Rentner. Das Team um Volker Wünsche hat nach dem Weihnachtsfest keine Zeit zum Verschnaufen, schließlich werden unter dem Motto „Wild Wild West“ schon in wenigen Tagen mehr als 1000 Feierlustige zur großen Silvesterparty erwartet.








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