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Wittenburgs Wehrführer geht : „Zu viele Intrigen“

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Volker Siering gibt Führung der Wittenburger Feuerwehr ab / Zwei Kandidaten für Neuwahlen am Freitag

„Genug ist genug“, sagt Volker Siering. Der Wittenburger hat angekündigt, nicht mehr für die Wahl des Wehrführers in seiner Heimatstadt anzutreten. Als Grund gab der 57-Jährige zu viele Reibereien innerhalb der Wehr an. Zudem fehle ihm die nötige Zeit, um der Aufgabe umfassend gerecht zu werden. Er habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. „Das war ein Prozess über mehrere Jahre“, sagt er gegenüber SVZ. Aber am Ende sei sein Frust über den Unfrieden innerhalb der Wehr zu groß gewesen. „Ich wünschte mir, alle würden an einem Strang ziehen statt so viele Intrigen zu spinnen.“ Weil Siering als Wehrführer die Grüppchenbildung nicht verhindern konnte, hatte er sich zuletzt sogar Hilfe vom Landkreis geholt. „Ein Sozialarbeiter sollte als Mediator vermitteln und Ruhe in die Truppe bringen.“

Siering geht mit gemischten Gefühlen. „Ein bisschen Wehmut schwingt mit, aber ich bin auch sehr erleichtert, die Verantwortung abzugeben und mehr Zeit für meine Arbeit als Schornsteinfeger zu haben.“ Zwölf Jahre hatte der gebürtige Wittenburger die Wehr geleitet, war zuvor lange Stellvertreter.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Montagsausgabe im Hagenower Kreisblatt.

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erstellt am 05.Jan.2014 | 17:53 Uhr

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