Neuhof : Zerstörungswut in Neuhof

Familie Hinzpeter ist empört darüber, was Unbekannte auf dem Neuhofer Spielplatz angerichtet haben. Mal abgesehen vom Müll.
1 von 3
Familie Hinzpeter ist empört darüber, was Unbekannte auf dem Neuhofer Spielplatz angerichtet haben. Mal abgesehen vom Müll.

Unbekannte lassen es auf Spielplatz krachen / Kosten noch nicht abzuschätzen

von
06. Januar 2016, 08:00 Uhr

Familie Hinzpeter kann kaum glauben, was sie beim Neujahrsspaziergang auf dem Neuhofer Spielplatz sieht: Unbekannte haben es dort offensichtlich ordentlich krachen lassen. Abgesehen vom Müll, der Tage nach Silvester noch immer dort liegt, wurden Leisten vom Klettergerüst zerstört, die Fußstützen vom Schaukelpferd abgetreten und Betonpfähle umher geschmissen. „Wer macht denn so etwas?“, fragen sich Diana und David Hinzpeter, die mit ihren neun und drei Jahre alten Kindern unterwegs waren. Es sei traurig, dass es Leute gibt, die im Stande sind, Kinderspielplätze derart zu zerstören.

Der „Silvesterspaß“ kostet dem zuständigen Amt Zarrentin insgesamt 4600 Euro. Die Schäden auf dem Spielplatz: 50 Euro, die Beschädigung einer Hundetoilette im Amtsbereich: 550 Euro, Reinigungsarbeiten: 4000 Euro. Laut Dirk Schiewer vom Ordnungsamt sind die Mitarbeiter des Bauhofes in diesen Tagen unterwegs, um alles zu begutachten. „Was sofort repariert werden kann, wird getan. Den Rest sichern die Mitarbeiter erst einmal“, sagt der Leiter gestern auf Nachfrage zur Spielplatzsituation.

In jeder ersten Januarwoche seien Zuständige vom Bauhof unterwegs, um im Amtsbereich Hinterlassenschaften aus der Silvesternacht zu beseitigen. Meist sei es nur Müll, so Schiewer. Er appelliert an die Bürger, die öffentliche Räume wie Spielplätze nutzen, diese auch ordentlich zu hinterlassen und zumindest ihren Müll in den vorhandenen Papierkörben zu entsorgen.

Worüber haben Sie sich zuletzt geärgert. Rufen Sie uns an unter der 03883-61088234 oder schreiben uns eine E-Mail an hagenow@svz.de.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen