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Hagenower Kreisblatt

23. November 2017 | 21:40 Uhr

Hagenow : Zerstörungswut im Labyrinth

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Mitarbeiter der Hagenower Werkstätten verschönern Areal auf dem Kietz / Vandalismus führt zur Beschädigung des Medienprojektes

von
erstellt am 19.Mai.2015 | 16:01 Uhr

Erst vor kurzem wurde die Medienprojekt-Installation der Europaschule im Hagenower Labyrinth fertig gestellt. Sie erinnern sich bestimmt: Zehn Schüler und Eltern der 6. Klasse der Europaschule haben sich unter Anleitung der Kunstpädagogin Daniela Melzig und in Begleitung ihrer Lehrerin Lilo Schömer auf den Weg durch Hagenow gemacht. Kuno Karls hat neue und alte Stadtansichten fotografisch festgehalten. Verglichen, bearbeitet und auf Acrylglas gedruckt, öffnen sie nun ein Fenster in die Geschichte der Stadt Hagenow.

Leider haben die Glasplatten schon einen Sprung. Als die Mitarbeiter der Hagenower Werkstätten des Lebenshilfewerkes Hagenow gestern das Areal auf dem Kietz von Unkraut befreiten und auch den Rasen mähten, machte Christa Hess im SVZ-Gespräch auf neue Beschädigungen am Medienprojekt aufmerksam. „Ich finde es unmöglich, dass hier so gewaltbereit mit der ehrenamtlichen Arbeit umgegangen wird. Man kann diese Zerstörungswut nicht verstehen“, empört sich Christa Hess vom Lebenshilfewerk.

Dirk Wiese von der Hagenower Stadtverwaltung findet es hervorhebenswert, dass Silke Meyer und Corinna Wolf die Initiative zur Gestaltung des Labyrinths in die Hand genommen haben und jetzt auch weiterführen. Um so problematischer sei der Vandalismus dort.

Und trotzdem lassen sich die freiwilligen Helfer nicht von ihrem Vorhaben abbringen.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Mittwoch.

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