Hagenow : Zerstörte Wahlplakate zur Anzeige gebracht

Mit sieben Prozent wurde die AfD in den Pinneberger Kreistag gewählt.
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Mit sieben Prozent wurde die AfD in den Pinneberger Kreistag gewählt.

Diese Landratswahl am 27. Mai steht für die Alternative für Deutschland (AfD) in der Region wahrlich unter einem schlechten Stern.

svz.de von
14. Mai 2018, 05:00 Uhr

Diese Landratswahl am 27. Mai steht für die Alternative für Deutschland (AfD) in der Region wahrlich unter einem schlechten Stern.

Nachdem der Kandidat der Partei, Matthias Pasternak, aufgrund seiner anfänglichen Zurückweisung durch den Kreiswahlausschuss erst verspätet in den Wahlkampf um das Amt den Landrates im Landkreis Ludwigslust-Parchim mit einsteigen konnte – das Gremium monierte das Fehlen eines erweiterten Führungszeugnises des Bewerbers – , sollte es mit der Wahlwerbung nun beginnen. So verkündete er es zumindest auf einer Pudiumsdiskussion im Boizenburger Kino. Praktisch über Nacht wurden unzählige Plakate mit seinem Konterfei im gesamten Landkreis an die Laternenmasten und -pfähle gehängt. Doch für einzelne Bewohner der Stadt Hagenow waren es anscheinend zu viele.

So wies die Hagenower Polizei bereits am Freitagabend darauf hin, dass am Nachmittag zuvor ein Vertreter der AfD die Beschädigung beziehungsweise Zerstörung von 45 der insgesamt 60 im Stadtgebiet aufgehängten Wahlkampfplakate angezeigt hat. „Die Plakate wurden teilweise zerrissen und in Vorgärten sowie auf die Straßen geworfen, teilweise auch im Müll entsorgt“, heißt es weiter aus Polizeikreisen. In Folge dessen haben Polizeibeamten in Hagenow entsprechend eine Anzeige wegen Sachbeschädigung gegen unbekannt aufgenommen.

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