Boizenburg / Schwartow : Zeltlager der Jugendfeuerwehr

Die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehren aus dem diesjährigen Zeltlager in Schwartow.
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Die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehren aus dem diesjährigen Zeltlager in Schwartow.

Eine kleine logistische Herausforderung wurde gemeistert / Kinder und Jugendliche haben Spaß bei Sport und Spiel

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24. Juli 2015, 20:00 Uhr

Das Schuljahr ist rum, die Sommerferien haben gerade begonnen. Wie schon seit über 20 Jahren, findet auch in diesem Jahr das Zeltlager der Kinder -und Jugendfeuerwehren statt, immer in der ersten Ferienwoche für fünf Tage. So ging es in diesem Jahr für die 70 Kinder und 15 Betreuer der Wehren aus Hagenow, Neustadt-Glewe, Hohewisch, Holthusen und Walsmühlen  ins Naturerlebnisbad nach Schwartow.

Die ersten Vorbereitungen wurden schon am Anfang des Jahres getroffen, wie Mario Brand der Jugendwart aus Hagenow erzählt. „Es ist gar nicht so einfach, immer einen Platz zu finden, auf dem wir das Zeltlager aufbauen  können. Deshalb freue ich mich besonders, dass wir unser Amtszeltlager in Schwartow durchführen können, der Platz ist optimal für uns.“

Wettkämpfe gibt es  nicht, der Hauptgrund für das  Zeltlager ist Freizeit, Sport und Spaß, wie Manfred Auge, der Amtsjugendwart aus Neustadt-Glewe, sagt. Die Kinder haben  die Möglichkeit eine Schwimmstufe abzulegen oder ihre „Jugendflamme“  machen zu können. Die Jugendflamme ist ein Ausbildungsnachweis in Form eines Abzeichens für Jugendfeuerwehrmitglieder und wird in drei Stufen unterteilt, wie Auge informierte.

In der Nacht zum Freitag gab es wieder eine Nachtwanderung für die  Sechs- bis 17-jährigen. Auf dieser mussten  auch einige Aufgaben gelöst  werden, um kleinere Preise zu bekommen. Das mache den Kindern und Jugendlichen immer sehr viel Spaß, wie Jugendwart Brand berichtet.  Für heute ist das    Neptunfest geplant. Das Amtszeltlager ist auch immer eine kleine logistische Herausforderung, da alle versorgt werden müssen. Wie zum Beispiel zum Frühstück, da  bekommen die Kinder frische Brötchen von einer Bäckerei aus Gallin geliefert, schmieren müssen sie sich die aber selbst. Auch für den  Abwasch werden im Wechsel die Mitglieder der Jugendfeuerwehr eingeteilt. Am Abend versorgen sich  die kleinen und großen Kameraden jedoch selbst. So werde  gemeinschaftlich gegrillt oder Hotdogs zubereitet, wie  Yvonne Bergmann, die  Jungendwartin aus Holthusen, sagt. Schwieriger ist nach den Worten von Brand die Organisation  des Kreiszeltlagers. Durch den Zusammenschluss der Landkreise Ludwigslust und Parchim sind  derzeit 2055 Mitgliedern in der Jugendwehr. Um  ein Zeltlager für die vielen Kinder und Jugendlichen auf die Beine zu stellen, bedarf es einiges Geschick. Die größte Schwierigkeit bestehe aber bei der Platzsuche, um die Vielzahl der Feuerwehr eigenen Zelte  aufbauen zu können, fügte Brand hinzu.  Auch müssten sanitäre Anlagen in ausreichender Zahl vorhanden sein. 

Die Jugendwarte oder Betreuer haben es nicht immer einfach. Jahrelang mussten sie  ihren privaten Urlaub für die Zeltlager  opfern. Jetzt gebe es aber die Möglichkeit, sich  für die ehrenamtliche Tätigkeiten freistellen zu lassen. Die Kosten dafür würde das Land übernehmen, sagt   Hagenows Jugendwart. „Ich habe das Glück, dass meine Firma diese Möglichkeit nutzt.“ Leider sei das noch nicht bei allen Chefs angekommen, ergänzt  Brand.

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