Zarrentin : Zehn Jahre Bürgermeister-Fraktion

Auf der Jubiläumsveranstaltung der „Bürgernahen für Bürgernähe“ blickt Klaus Draeger auf zehn Jahre zurück.
Auf der Jubiläumsveranstaltung der „Bürgernahen für Bürgernähe“ blickt Klaus Draeger auf zehn Jahre zurück.

Jubiläumsveranstaltung der Wählergemeinschaft „Bürgernahe für Bürgernähe“ in Zarrentin / Interview mit Bürgermeister Klaus Draeger

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27. März 2018, 12:00 Uhr

Die Zarrentiner Wählergemeinschaft „Bürgernahe für Bürgernähe“, die Fraktion des Bürgermeisters Klaus Draeger, besteht zehn Jahre. Die „Bürgernahen“ sind mit acht Mitgliedern in der Zarrentiner Stadtvertretung die größte Fraktion. Mit einer Jubiläumsveranstaltung wurde an das Gründungsdatum erinnert. SVZ-Redakteur Dieter Hirschmann sprach mit dem Zarrentiner Bürgermeister Klaus Draeger über das Erreichte in diesem Jahrzehnt.


Was hatten sich die Gründerväter der Wählergemeinschaft auf die Fahnen geschrieben?

Klaus Draeger: Wir gründeten uns am 7. März 2008 mit neun Zarrentinern. Es sollte eine Interessengemeinschaft sein, von Zarrentinern für Zarrentin. Wir hatten uns nicht nur die Kommunalpolitik auf die Fahnen geschrieben, sondern auch Kultur und praktische Vorhaben, wie beispielsweise Arbeitseinsätze.
Warum hatte sich die Wählergemeinschaft gegründet?
Als Parteiloser wurde ich damals von der CDU für die Kommunalpolitik nominiert. Doch es stellte sich heraus, dass das nicht meine politische Heimat war. Nach längerem Überlegen haben wir uns entschlossen, die Wählergemeinschaft zu gründen. Was seinerzeit mit neun Mitgliedern begann, hat sich inzwischen zu 33 Mitstreitern entwickelt.
Was stand in den vergangenen zehn Jahren im Mittelpunkt der Arbeit?
Wir haben tatsächlich viel unternommen. Ich denke beispielsweise an die vergangenen zwölf Frauenfrühstücke. Wir organisierten und führten zehn Arbeitseinsätze durch. Mir fällt in diesem Zusammenhang der Großeinsatz an der „Schaalseeklause“ am Badestrand ein, die wir wieder hergerichtet haben. Wir halfen in Neuhof mit, den Speicher zu streichen. Hinzu kommen acht Open-Air-Kinos im Sommer. Seit 2009 bieten wir außerdem vor jeder Stadtvertretersitzung öffentliche Sprechstunden für die Bürger an.
Viele werden sich an die Benefizkonzerte erinnern, die die „Bürgernahen“ organisiert haben. Worum geht es Ihnen dabei?
Ja, seinerzeit hatten wir beispielsweise der Familie Hirsch, ehemals Hotel und Gaststätte in Zarrentin, geholfen, mit den Folgen eines Wasserrohrbruches klar zu kommen. Aus den Erlösen der Konzerte finanzierten wir eine Tischtennisplatte für den Zarrentiner Jugendklub, unterstützten die Initiative „Leben nach dem Krebs“ oder halfen der Laufgruppe von Heike Kullak, und wir finanzierten das Storchenbild im Eingangsbereich der Zarrentiner Kinderkrippe.
Wenn Sie ein Fazit der vergangenen zehn Jahren ziehen, was würden Sie sagen?
Wenn man den politischen Willen hat, etwas zu verändern, dann ist das durchaus möglich. Natürlich bauen wir dabei auf die gute Zusammenarbeit mit den weiteren Fraktionen in der Zarrentiner Stadtvertretung und wir wissen außerdem viele Zarrentiner Bürger hinter uns, die uns unterstützen.

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