zur Navigation springen
Hagenower Kreisblatt

21. November 2017 | 09:22 Uhr

Zarrentin : Zapfenstreich bei den Schützen

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Interview mit Petra Fehring, Oberst der Zarrentiner Schützenzunft, zu den Entwicklungen im Verein / Zunft lässt Arbeit ruhen

von
erstellt am 12.Okt.2014 | 16:07 Uhr

Die Zarrentiner Schützenzunft von 1867 e.V. lädt am 30. Oktober die Freunde und Gastvereine zu einem Großen Zapfenstreich ein. Damit will sich der Traditionsverein, der Anfang der 90er-Jahre in der Schaalseestadt nach dem Krieg wiedergegründet wurde, von den Partnervereinen und der Öffentlichkeit der Region verabschieden.

Das geschieht nach den Worten von Peter Fehring, Schützenoberst und Vereinsvorsitzende, schweren Herzens. Dieter Hirschmann von der SVZ sprach mit ihr über die aktuelle Lage der Zarrentiner Zunft.

Die Zarrentiner Schützenzunft lädt zum Zapfenstreich ein. Warum verabschiedet sich die Zunft von der öffentlichen Bühne?

Petra Fehring: Wir laden unsere Partnervereine und die Zarrentiner Öffentlichkeit zum Zapfenstreich ein, weil wir nicht einfach sang- und klanglos von der Bildfläche verschwinden wollen. Am 30. Oktober führen wir um 19 Uhr den Großen Zapfenstreich durch. Der wird an der Kirche sein, wo früher unser Vereinshaus stand, auf dem ehemaligen Gelände des Zarrentiner Bauhofes, wo jetzt die Parkplätze sind.

Erfolgt an diesem Tag auch noch ein Ummarsch durch die Stadt Zarrentin?

Petra Fehring: Wir treffen uns am ehemaligen Getränkemarkt an der Ampelkreuzung. Von da aus gehen wir gegen 18.30 Uhr die Hauptstraße runter durch die Stadt gerade durch bis zu den Parkplätzen.

Wenn Sie als Vereinsvorsitzende auf die vergangenen Jahre zurückblicken, muss Ihnen doch traurig ums Herz werden. Wie sehen Sie das?

Petra Fehring: Die Vorbereitung des Zapfenstreichs ist schon mit Wehmut für mich verbunden, wenn ich an die 21 Vereinsjahre zurückdenke. Wir gründeten uns am 17. März 1993 nach dem Krieg neu.

Seit wann sind Sie Mitglied der Zunft?

Petra Fehring: Ich bin im Mai 1993 in die Zunft eingetreten. Ich war zwar kein Gründungsmitglied. In den ersten Jahren arbeitete ich viel mit der Jugend, dann bin ich in den Vorstand gekommen, war lange Jahre Kassenwart und seit 2003 bin ich Oberst.

Dann erlebten sie die Höhen und Tiefen der Vereinsarbeit mit. Offensichtlich ist die Zunft nun an einem Punkt, an dem es nicht mehr weiter geht?

Petra Fehring: Es gab eine Hochzeit, in der unsere Zunft über 60 Mitglieder zählte. Das waren die ersten Jahren. Dann haben sich die Tontaubenschützen von der Zunft gelöst und eigenständig gemacht. Damit fehlten dann schon Mitglieder. Der eigentliche Einbruch bei den Mitgliederzahlen und bei der Nachwuchsgewinnung kam aber, als wir keinen eigenen Schießstand mehr hatten, um wenigstens Luftgewehrschießen in Zarrentin durchführen zu können.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Montag.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen