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Als das Licht ausginbg : Zapel: Bürgerinfo bei Notlicht

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Auftakt der Einwohnerversammlungen im Ortsteil der Stadt Hagenow / Bürgermeisterin Schwarz improvisierte mit Taschenlampe

von
erstellt am 25.Sep.2014 | 15:59 Uhr

Die Stadt Hagenow machte im Ortsteil Zapel den diesjährigen Auftakt zu den Einwohnerversammlungen. Bürgermeisterin Gisela Schwarz informierte die Einwohner über Angelegenheiten der Stadt.

Sie erläuterte die aktuellen Bauarbeiten im Ort. Dabei geht es um die Erneuerung des gesamten Bürgersteiges auf der rechten Seite in Richtung Wittenburg, einschließlich der Verlegung der Bushaltestelle vom Ortseingang aus Hagenow kommend in die Ortsmitte.

„Die Bauleistungen, die nur mit einem ganz straffen Terminplan zu bewältigen sind, müssen noch bis November abgerechnet werden. Auf unseren Antrag zur Erweiterung der Fördermittel bekamen wir vor kurzem die erfreuliche Information, dass rund 20 000 Euro mehr Fördermittel als Zuschuss für dieses Vorhaben zur Verfügung stehen“, sagte sie. Die Bürger nahmen es wohlwollend zur Kenntnis, wird sich doch dieser Fakt positiv auf den Anliegerbeitrag auswirken, wie der zuständige Ressortleiter der Verwaltung, Dirk Wiese, den Bürgern im Anschluss erläuterte.

Ausgehend von den Kostenberechnungen des Vorhabens wird es nach den Worten von Wiese eine leichte Kostenverringerung geben. „Die Erhöhung der Förderung, die uns bisher mitgeteilt wurde, zieht neue Berechnungen nach sich. Wir benötigen noch einen sogenannten Veränderungsbescheid vom Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt, und dann können wir genaue Zahlen nennen. Herr Bochardt wird es in seiner gewohnt akribischen Art ausrechnen, und wenn es Fragen gibt, können Einzelgespräche im Rathaus vereinbart werden“, sagte Dirk Wiese. Damit stehen die Chancen gut, dass die Anlieger entsprechend weniger Beiträge zahlen werden. Wieviel, sollte jeder für sich erfragen.

Gerade als die Einwohnerzahl des Ortsteils zur Sprache kam – in Zapel leben derzeit 132 Bürgerinnen und Bürger – fiel das Licht im Versammlungszelt aus. Alle saßen im Dunkeln, die ersten Handys leuchteten auf. Gisela Schwarz improvisierte und führte ihre Bürgerinformationen beim Licht einer Taschenlampe zu Ende.

Kritik gab es von den Bürgern zur neuen Bushaltestelle. Für viele sei der Standort direkt an der Straße zu gefährlich. Warum denn keine Einbuchtung, wie auf der gegenüber liegenden Seite, vorgenommen wurde?, fragten sie. Nach Informationen von Gisela Schwarz haben alle entsprechenden Stellen von Polizei über Verkehrsbehörde diesen Standort bestätigt. Angeregt wurde auf der Zusammenkunft allerdings, dass an der Bushaltestelle eine Barriere, so wie u.a. an der Haltestelle in Hagenow Heide, zur Straße hin errichtet werden soll.

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