Neue Pläne : Wohnhäuser statt Hightech-Gewerbe

Architekt Mathias Redmann stellt auf der Zarrentiner Stadtvertretersitzung im Dezember erstmals die Pläne der Wittenburger Firma ewp vor.
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Architekt Mathias Redmann stellt auf der Zarrentiner Stadtvertretersitzung im Dezember erstmals die Pläne der Wittenburger Firma ewp vor.

Zarrentin will „Betreutes Wohnen“ und Eigenheime im Gewerbegebiet - vorausgesetzt Fördermittelgeber für Technologie-Park kommt Stadt entgegen

svz.de von
27. Dezember 2013, 16:43 Uhr

Wird das voll erschlossene Gewerbegebiet des TIME-Parks bald zum exklusiven Bauland? Wenn es nach der Stadt und dem Planungsbüro ewp in Wittenburg geht, könnten auf dem Areal am Ufer des Schaalsees demnächst eine Seniorenwohnanlage für Betreutes Wohnen und Eigenheime stehen. Die Zarrentiner Verwaltung, so hieß es auf der jüngsten Stadtvertretersitzung, hatte das Wittenburger Unternehmen eingeladen, sich die Flächen vor Ort anzuschauen. „Wir sind gefragt worden, ob wir uns hier Betreutes Wohnen vorstellen können“, sagt Architekt Mathias Redmann von der ewp. Sechs Monate ist das jetzt her. Die ewp Bau GmbH hat in der Zwischenzeit ihre Planer auf das Gelände geschickt, Flächen vermessen und erste Entwürfe gestaltet. „Wir nehmen die Sache hier sehr ernst“, sagte Redmann auf der Stadtvertretersitzung. Er ist nicht der erste Unternehmer, der vor den Stadtvertretern einen „Power Point“-Vortrag hält, vielversprechende Pläne und Skizzen präsentiert. „Aber wir sind keine Spinner“, sagt er. Nicht umsonst sei das Unternehmen schon jetzt extrem in Vorleistung gegangen, hätte die zehn Hektar große Fläche auf dem Schaalseehof schon komplett vermessen. „Das würden wir nicht machen, wenn wir nicht an das Projekt glauben würden.“

Auch der Stadtplaner Jörg Lewin ist begeistert vom Areal des TIME-Parks. „Fantastisch“, sagt er. „Was für ein traumhaftes Fleckchen. Warum um alles in der Welt ist das ein Gewerbegebiet?“ Die Antwort auf seine Frage liegt weit zurück. Vor zwölf Jahren hatte die Stadt das Gelände symbolisch für einen Euro erworben und dann mit Hilfe einer millionenschweren Förderung alte LPG-Ställe abgerissen und Straßen erschließen lassen. Bedingung: Auf der Fläche nördlich der Klosters sollte der so genannte TIME-Park entstehen. TIME, wie Telekommunikation, Informationstechnologien, Medien und Elektronik. Förderfähiges Gewerbe, das nicht stört und in Konflikt mit der angrenzenden Wohnbebauung geraten würde. Drei Millionen Euro hatte Zarrentin damals für die Erschließung bekommen: 1,5 Mio vom Land und die andere Hälfte von der Landesgrunderwerb MV GmbH.

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