Hagenow : Wobau lässt DDR-Relikt abreißen

Seit gestern trägt der Bagger das Gebäude ab. Fotos: dihi
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Seit gestern trägt der Bagger das Gebäude ab. Fotos: dihi

Haus an der Gartenstraße/Ecke Prahmer Berg, das nie fertig wurde, verschwindet jetzt / Eigentümer will Fläche zunächst nicht bebauen

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22. April 2014, 15:34 Uhr

In der auslaufenden DDR ist er errichtet worden, der Bau in der Gartenstraße/Ecke Prahmer Berg. Nun lässt der Eigentümer der Ruine, die Hagenower Wobau, den unansehnlichen Bau endlich abreißen.

Der VEB Gebäudewirtschaft hatte vor mehr als 26 Jahren mehr recht als schlecht das Haus errichtet. Wenn man sich die Ruine jetzt noch einmal genau anschaut, ist zu erkennen, dass der Rohbau aus einem Mischmasch von Materialien besteht. Es sind Platten von der WBS-Serien ebenso verbaut, wie die zu DDR-Zeiten allseits beliebten Gasbetonsteine und das Dach bestand aus Asbest-Platten. Die Bauarbeiten erfolgten damals oft – wie überall im Land, wenn Material vorhanden war – auch nach Feierabend und an den Wochenenden.

Nach den Worten von Michael Hasche, dem Geschäftsführer der Hagenower Wobau, ist der größte Teil des Materials jetzt Sondermüll, das auch so entsorgt werden muss. Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Mittwoch.

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