zur Navigation springen

"Bürger für Boizenburg" : Wo ist am Elbberg der Wanderweg?

vom

Rainer Wilmer traute seinen Augen nicht. Der Vorsitzende der Fraktion "Bürger für Boizenburg" wollte mit seiner Frau den herrlichen Blick auf die Elbe genießen, der sich dem Betrachter vom hohen Ufer aus bietet.

svz.de von
erstellt am 01.Mär.2012 | 11:30 Uhr

Vier | Rainer Wilmer traute seinen Augen nicht. Der Vorsitzende der Fraktion "Bürger für Boizenburg" in der Stadtvertretung wollte mit seiner Frau den herrlichen Blick auf die Elbe genießen, der sich dem Betrachter vom hohen Ufer aus bietet. Das sollte eigentlich auf einem Weg zwischen den ersten neu gebauten Häusern gut erreichbar sein. Außerdem sollten Wanderer auf einem weiteren Weg zwischen dem Gelände des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt (StALU) und dem Elbbergmuseum flanieren können. Rainer Wilmer suchte vergeblich nach diesen Wegen. Er fand sie nur auf dem Papier. Genauer gesagt, auf dem Bebauungsplan Nr. 29, den die Stadtvertreter 2003 beschlossen hatten. Darin versicherten die Investoren, einen Wanderweg zwischen Ringstraße und Höhenwanderweg und den Wanderweg am hohen Elbufer von der Grundstücksgrenze des Staatlichen Amtes für Umwelt und Natur (StAUN, jetzt StALU) bis zum Elbbergmuseum herzurichten. Das sollte bis zum 31. Dezember 2006 an der "Gedenkstätte am Elbberg/Hamburger Straße" realisiert sein. Warum ist der Weg bisher vom Erschließungsträger nicht hergestellt worden?, fragte Rainer Wilmer den Bürgermeister.

"Eine Ausgestaltung des Weges wird sich nur schwer durchführen lassen, zumindest in der Trasse, wie sie im B-Plan vorgesehen ist", teilte Harald Jäschke mit. Der im B-Plan aus dem Jahre 2003 beschriebene und vermessene Hang stimme, wie sich seine zuständige Mitarbeiterin überzeugte, nicht mit der tatsächlichen Lage überein. Teilweise läge der Hang schon in privaten Grundstücken, was u.a. daran liegen könne, dass sich die Hangsituation in den letzten zehn Jahren verändert habe. Der Verwaltungschef verwies auf Pläne der Amtsverwaltung des Biosphärenreservates für eine fußläufige Verbindung vom Vier zum Hafen und zur Altstadt. Das könne auch diagonal zum Hang erfolgen, so dass eventuell der Weg an der Hangkante nicht mehr erforderlich sei. Hier gelte es, gemeinsam die Pläne abzustimmen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen