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Hagenower Kreisblatt

14. Dezember 2017 | 07:20 Uhr

Hagenow : Wo gibt es gutes Bauland sofort?

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Zarrentin am Schaalsee liegt bei der Schaffung von Bauflächen weit vorn. Hagenow hat derzeit nur einige Restplätze zu bieten

von
erstellt am 24.Nov.2016 | 21:11 Uhr

Um es gleich vorweg zu sagen. In Hagenow gibt es sofort nur noch sehr wenige Baugrundstücke. In verschiedenen Bereichen, u.a. am Prahmer Berg oder in Hagenow Heide ist eine Bebauung vereinzelt noch möglich. Ansonsten stehen keine neuen Bauplätze in der Stadt zur Verfügung. Weil aber nach Auskunft von Bürgermeister Thomas Möller  ein  Bevölkerungszuwachs in Hagenow zu verzeichnen ist, aktuell sind in Hagenow rund 12000 Einwohnern gemeldet, sind die Stadtväter gut beraten, ausreichend und gutes Bauland vorzuhalten, um diesen Zuwachs abzusichern und auszubauen.

„Investoren haben die Absicht, im Stadtgebiet verschiedene Baugebiete zu entwickeln. Dabei geht es beispielsweise um  ein Baugebiet in der Hagenow Heider Chaussee. Dort soll ein B-Plan aufgestellt werden. In Hagenow Heide gibt es den B-Plan 7, der gegenwärtig noch einmal konkretisiert wird. An Ende der Teichstraße sind sich die Grundstückseigentümer einig geworden. Dort wird es also auch bald losgehen. Und an der Söhring besteht eine Möglichkeit, einen B-Plan zu entwickeln“, macht Bürgermeister Thomas Möller auf einige Projekte aufmerksam. Nach Informationen aus dem Hagenower Bauamt liegen die Durchschnittspreise pro Quadratmeter Bauland zwischen 50 und 80 Euro. Auch für die Lübtheener Bürgermeisterin Ute Lindenau sind junge Familien, die sich mit ihren Kindern in den eigenen vier Wänden im Stadtbereich niederlassen, wichtig. Aktuell gibt es in der Lindenstadt in der Neubausiedlung in Richtung Neu Lübtheen noch zwei freie Bauplätze, zudem sei im Stadtgebiet vereinzelt Lückenbebauung möglich. „Wir als Kommune wollen im kommenden Jahr an der Lindenschule ein neues Baugebiet mit 21 Bauplätzen schaffen. Hier erschließt die Stadt, um die Kosten für das Bauland niedrig zu halten“, sagte die Bürgermeisterin mit dem Hinweis, dass auch in Gößlow vier neue Baugrundstücke geschaffen werden sollen. Die Grundstückspreise schwanken zwischen 30 und 50 Euro.

„Nördlich des Klosters in Zarrentin entstehen derzeit durch die 6. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 19 ,Schaalseehof’ u.a. 34 Einfamilienhausgrundstücke, die zur Einzel- oder Doppelhausbebauung vorgesehen sind. Die Grundstückspreise variieren zwischen 90  bis 150 Euro, je nach Lage der Grundstücke, die durch die  ewp-Gruppe aus Wittenburg veräußert werden“, ist von Kathrin Rudat vom Amt für Bau, Regionalentwicklung und Ordnungsangelegenheiten aus Zarrentin zu erfahren. Außerdem befindet sich am südlichen Ortsrand, aus Wittenburg kommend, der Bebauungsplan Nr. 17 „Nördlich der K7“, der im aktuellen 3. Bauabschnitt (der 4. BA ist laut Investor für 2017 geplant) noch über freie Grundstücke verfügt. Hier liegen die Preise bei 70 Euro. In Gallin sind zudem im B-Plan 5 noch freie Grundstücke für 45 Euro, zusätzlich mit der Möglichkeit einer sogenannten Familienförderung, erhältlich. In Picher sind seit der Wende, nach den Worten von Bürgermeister Detlef Christ,  31  neue Häuser errichtet worden. Die Kommune sei dabei, ein neues Baugebiet im Bereich der Heeringstraße auszuweisen. Nach seinen Worten gibt es in der Gemeinde unerschlossenes Bauland für einen Quadratmeterpreis von 18 Euro.

Vellahn hingegen ist im Glück, 32 Grundstücke gibt es im neuen Wohngebiet „Am Berge“. Laut Bürgermeister Ulrich Stein sind davon bereits zwölf  verkauft, fünf  Wohnhäuser werden bereits gebaut, eine weitere Baustelle ist noch für dieses Jahr angekündigt. Wittenburfrg hat im Moment für Bauwillige einige Baulücken zu bieten, die aber im Sanierungsgebiet liegen. Das bisheriger Baugebiet „Löninger Ring“ ist komplett verkauft. Die Stadt arbeitet aber mit Hochdruck daran, an mindestens drei weiteren  Stellen in der Stadt Baugebiete zeitnah anbieten zu können. Die Planungen sind dafür angelaufen.

 

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