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Lübtheen : Wo die Haare für den Besen her kamen

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Heimat- und Kulturverein Lübtheen erarbeitet derzeit neue Ausstellung zur Tierhaarzurichterei / Ausstellungsstücke gesucht

Wo es heutzutage in Jessenitz-Werk hervorragend duftet und Sprays, Duschgels sowie Cremes in Dosen und Tuben abgefüllt werden, mussten einst die Kräfte bei ihrer Arbeit nicht ganz so wohlriechende Gerüche ertragen. Denn in Jessenitz-Werk gab es rund 40 Jahre lang eine Tierhaarzurichterei. In einer neuen Ausstellung im Lübtheener Heimatmuseum sollen Entstehen, Werdegang und die Produktion in dem Betrieb, der bis Anfang 1990 bestand, genau beleuchtet werden.

„Wir lesen dazu in alten Brigadebüchern, reden mit ehemaligen Mitarbeitern oder forschen in alten Zeitungen nach Artikeln“, sagt Irene Knop, Mitglied im Lübtheener Heimat- und Kulturverein. Sie und weitere Mitglieder „durchforsten“ seit Anfang Februar das umfangreiche Material.

Bei ihren Recherchen seien besonders die Aufzeichnungen und Materialien des einstigen Betriebsleiters Eckhart Schmidt hilf- und aufschlussreich. Der in Jessenitz-Werk lebende Fachmann leitete von 1974 bis 1990 die Tierhaarzurichterei und hat auch viele Baumaßnahmen auf dem Betriebsgelände angeschoben. „Er hat nach der Wende sogar versucht, weitere Firmen auf dem Gelände anzusiedeln“, sagt Edeltraud Grünwoldt, die selbst 20 Jahre in der Tierhaarzurichterei arbeitete. Aus dem Fundus von Eckhart Schmidt stammen auch die Aufzeichnungen von Frieda Zuchel.

Wer Frieda Zuchel ist, wie die Haar-Zurichterei erfolgte und was die Vereinsmitglieder noch suchen, lesen Sie in unserer Ausgabe vom Donnerstag oder in unserem Epaper.

 

 

 

 

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erstellt am 16.Apr.2014 | 18:08 Uhr

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