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Sternmaid: 50 neue Jobs : Wittenburgs zweiter Riese wird wieder ein Stück größer

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Hunderte Gäste bei Grundsteinlegung für Werk 2 der SternMaid-Gruppe. 50 neue Jobs entstehen

von
erstellt am 06.Sep.2016 | 20:45 Uhr

„Wir sind als Landkreis stolz auf Ihr Unternehmen als bester Botschafter für unsere Region.“ Oder: „Sie sind seit 18 Jahren ihrer Verantwortung mehr als gerecht geworden und blicken in die Zukunft. Und ich hatte schon damals ein gutes Gefühl, als Ihre Firma in den schönsten Landkreis Deutschlands kam.“ Überschwängliche Lobesworte von Landrat Rolf Christiansen und Landwirtschaftsminister Till Backhaus bei der gestrigen Grundsteinlegung des „Werkes 2“ der SternMaid-Gruppe.

Es geht um eine deutliche Erweiterung des Produktionsstandortes in Wittenburg, es geht um eine neue Halle, Lagermöglichkeiten, Parkplätze und um eine Neuordnung der gesamten Produktion. Die Gesamtinvestitionen sind mit 16,2 Millionen Euro veranschlagt. Davon kommen 3,86 Millionen Euro als Förderung vom Wirtschaftsministerium. Am Ende geht es auch um neue Arbeitsplätze. Unter dem Nicken von Torsten Wywiol, dem CEO und Sprecher der Geschäftsführung, sprach Till Backhaus von 50 neuen Jobs, die im Zuge des Ausbaus entstehen sollen. Trifft das zu, läge SternMaid in Wittenburg bei 300 Beschäftigten.

Damit ist das Unternehmen, das vor allem Meister im Mischen der verschiedensten Stoffe ist und als weltweiter Zulieferer für die Mühlenindustrie groß wurde, nach dem benachbarten Pizza-Werk von Dr. Oetker so etwas wie der zweite Riese in der Arbeitswelt der Stadt.

Torsten Wywiol, der als Chef die Geschäfte ganz im Sinne seines immer noch präsenten Vaters und Firmengründers Volkmar weiterführt, sprach gestern von gut 50 Millionen Euro, die in den vergangenen Jahren in den Standort Wittenburg investiert worden seien.

Es fing ganz klein an und nicht ohne Risiko vor 18 Jahren. Zunächst hatte man Bedenken, ob man die sieben versprochenen Arbeitsplätze würde halten können. Es klappte und alle paar Jahr folgte eine weitere Ausbaustufe.

Der gestern mit dem Richtfest vollzogene Schritt ist jedoch mehr als nur ein Ausbau, es ist ein Sprung in der Firmengröße. Schließlich wachsen da auf 5000 Quadratmetern neue Produktions- und Lagermöglichkeiten heran. Die Eröffnung soll im kommenden Jahr folgen.

Einer der Hintergründe für die Expansion sind die Entwicklungen auf dem Markt für Nahrungsergänzungsmittel.

Die SternMaid-Mannschaft ist Spezialist beim Herstellen unterschiedlichster Mischungen. Ob Zusätze für die Eisproduktion, Vitaminmischungen, Diätdrinks, Sportlernahrung oder Enzyme, es gibt nur wenig, was im Wittenburger Werk nicht produziert wird. Vertrieben wird meist weltweit.

Der Grundsteinlegung wohnten gestern nicht nur große Teile der Belegschaft, sondern auch viele Ehrengäste bei. Der Ruf der Gruppe beschränkt sich längst nicht nur auf die Produkte, das Engagement von SternMaid hat Wittenburg letztendlich auch das „MehlWeltenMuseum“ beschert, das längst bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt hat.

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