Wiederaufbau der historischen Innenstadt : Wittenburg darf seine Pläne jetzt in Berlin vorstellen

Glanz und Verfall liegen in Wittenburgs Zentrum besonders nah beieinander, wie hier dem hohen Gast aus Berlin erklärt wird.
Foto:
1 von 1
Glanz und Verfall liegen in Wittenburgs Zentrum besonders nah beieinander, wie hier dem hohen Gast aus Berlin erklärt wird.

Beeindruckter Staatssekretär sagte eingehende Prüfung zu. Unsicherheiten nach Bundestagswahl bleiben

von
30. August 2016, 21:00 Uhr

Eines muss man Bürgermeisterin Margret Seemann ja lassen, sie kann ein Ziel sehr hartnäckig verfolgen. Gestern hat sie zusammen mit vielen politischen Akteuren aber auch mit vielen anderen Bürgern und Hausbesitzern ihr Meisterstück abgeliefert. Sie hat die Sache mit der Städtebauförderung auch in Berlin so dringend gemacht, dass die kleine Stadt Wittenburg ihre Pläne und Projekte für die Sanierung und den teilweisen Wiederaufbau der historischen Innenstadt im Ministerium vorstellen darf. Das sagte Staatssekretär Gunther Adler gestern bei seinem Besuch in der Stadt zu. Adler erklärte zusammen mit seinem Team nach Gesprächen und einem ausführlichen Rundgang auch, wie beeindruckt er sei, was in der Stadt alles zusammen in Sachen Sanierung geschafft wurde. Der Staatssekretär hatte von seinem Besuch erst am Morgen erfahren, als ihm seine plötzlich erkrankte Chefin, Bundesministerin Barbara Hendricks, erklärte, er müsse sie vertreten. Zwar hat das Ganze natürlich auch mit dem laufenden Wahlkampf zu tun, und SPD-Kandidatin Elisabeth Assmann bekam dann auch den Dank für die Hilfe bei der Terminfindung. Doch den Besuch der Bundesministerin hatte Wittenburgs Bürgermeisterin eigentlich schon im Mai verbindlich eingestielt.

Im Kern geht es um die Botschaft, dass die in Wittenburg bisher so erfolgreiche Förderung unbedingt weitergehen muss. Adler sagte das zu, konnte aber das aber nur bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode tun und erklären, dass diese Förderung für seine SPD auch danach Herzenssache bleiben werde.

Die Stadt wird nun in Absprache mit Hauseigentümern , denn die werden ja mit ihren Maßnahmen gefördert, ihre Pläne vor allem für den Bereich der Großen Straße in Berlin vorstellen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen