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Schaalseeregion : Wirtschaften in der Biosphäre?

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Agrarausschuss der Landtages auf Stimmensuche in der Schaalseeregion / Viele Landwirte aus dem Nordwesten sind skeptisch

Es war kein turnusmäßiger Besuch des Agrarausschusses in der Schaalseeregion, der da am Donnerstag stattfand. Die Bauern aus dem Nordwesten hatten darum gebeten, obwohl es eigentlich um die Vorbereitung des Gesetzes für die neue Biosphäre an der Elbe geht. Doch der Schaalseebereich steht für die Erfahrungen, die Bewohner aber auch die in der Region Wirtschaftenden mit diesem Schutzstatus haben. Auch wenn die Öffentlichkeit nur für ein improvisiertes Pressegespräch am Ende des langen Tages zugelassen wurden, so war schnell klar, dass man von eitel Sonnenschein noch weit entfernt ist. Denn die Bauern, die besucht wurden, sprach Klartext. Sie befürchten, dass die Regelungen, die jetzt für die Elbe getroffen werden, auch auf die Biosphäre Schaalsee gemünzt werden können. Dafür gibt es bisher keinen Beleg. Formal ist das neue Gesetz für die Flusslandschaft-Elbe kleiner, überschaubarer. Aber es würde dem Biosphärenamt noch mehr Spielräume geben, die für die Wirtschaft wichtigen Details zu regeln. Und genau davor haben viele Angst.

Diese Botschaft scheint bei den Landtagsabgeordneten im Ausschuss angekommen zu sein. Sowohl der Vorsitzende Prof. Dr. Fritz Tack (Die Linke) sprach von Problemen, die zu lösen seien als auch Thomas Krüger von der SPD. Kommunikationsprobleme wurden als Hauptsorge ausgemacht, das unterstrich auch Beate Schlupp von der CDU. Allen geht es um die Einheit von arbeiten, leben und wirtschaften. Vom Tourismus allein werde das Biosphärengebiet nicht leben können, zumal an einen sanften Tourismus gedacht sei. Es müsse, so Schlupp, auch ein erfolgreiches Wirtschaften in der Region möglich sein. Und da gehe es hauptsächlich um Landwirtschaft. Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Wochenende.

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erstellt am 25.Apr.2014 | 16:50 Uhr

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