Kreistagsfraktion : „Wir nehmen ihre Belange ernst“

Alexander Blume (M.) führt die Fraktion aus CDU und Bündnis 21 RRP im Lüneburger Kreistag.
Alexander Blume (M.) führt die Fraktion aus CDU und Bündnis 21 RRP im Lüneburger Kreistag.

Kreistagsfraktion von CDU/ Bündnis 21 RRP tagte öffentlich im „Hotel Hannover“ - Nur wenige Besucher nahmen an der Sitzung teil

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09. November 2015, 14:19 Uhr

„Wir können gut nachvollziehen, wenn sich bei Ihnen das Gefühl ausgebreitet hat,der Landkreis interessiert sich nicht für uns‘. Wir als CDU-Kreistagsfraktion wollen Flagge zeigen. Wir nehmen Ihre Belange ernst. Um die Gemeinde Amt Neuhaus, soweit das in unserer Macht steht, beim Landkreis stützen zu können, müssen wir Ihre Sorgen und Wünsche aber kennen. Unsere Fraktionssitzung bietet dazu die Gelegenheit.“

Andreas Blume, Vorsitzender der Fraktion CDU/Bündnis 21 RRP im Lüneburger Kreistag, begrüßte die wenigen Zuhörer - unter ihnen Bürgermeisterin Grit Richter und Wilhelm Siefert vom Neuhauser Deich- und Unterhaltungsverband - im „Hotel Hannover“ zur öffentlichen Sitzung der Fraktion.

Vorweg schickte er aber ein Lob. Die Problemlage habe sich in der Gemeinde mit der Eröffnung der Notunterkunft sicher verschoben. „Es nötigt uns Hochachtung ab, wie Sie hier mit dem Thema umgehen und eine positive Grundhaltung einnehmen, die alles ander als selbstverständlich ist“, so Blume.

Dann ging es um aktuelle Themen. Richter sprach die zusätzlichen Personal- und Sachkosten an, die die Gemeinde nun aufbringen muss, auch wenn das Land Träger der Notunterkunft in Sumte ist. Lange wurde ein Thema aus dem jüngsten Schulausschuss diskutiert. Daniela Weidler, Ratsmitglied und Mitglied in der Gemeinde-CDU drückte ihr Unverständnis darüber aus, dass durch die Hintertür eine Sonderregelung für Neuhauser Schüler geschaffen wird, die das Gymnasium in Dömitz oder in Boizenburg besuchen. Obwohl die Schullaufbahnempfehlung abgeschafft sei, müssten Schüler aus dem Amt einen bestimmten Notendurchschnitt vorweisen, damit für sie das Schulgeld an den Nachbarlandkreis bezahlt wird (SVZ berichtet noch ausführlich). Weidler hatte die Kreistagsmitglieder auf ihrer Seite. In einem zweiten, lange diskutierten Thema ging es um die Verbuschung des Elbvorlandes und die geforderten Ausgleichsmaßnahmen. Auch der Gedanke, für die Überplanung mit dem Biosphärenreservatsgesetz einen finanziellen Ausgleich zu fordern, dränge sich auf, meinte Alexander Blume. Nach zwei Stunden zogen die Kreistagsmitglieder in einen anderen Raum - nebenan probte der NCC und es wurde laut -und setzten ihre Sitzung mit der Vorbereitung von Ausschüssen fort. Die Besucher gingen nach Hause.

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